Wir sind für Sie da.
Höhepunkt der Reise war der Besuch der Osterinseln mit seinem geschichtlichen Hintergrund und den Sehenswürdigkeiten. Atolle und den Südseemenschschlag findet man auf der Nordhalbkugel kaum. Bora Bora landschaftlich toll. Die Kerninsel aber teilweise dreckig. die Superreichen nisten auf dem Atollring, ebenso sündhaft teure 5-Sternehotels.Fakarava und Raiatea waren sauber und schön zu besuchen.Tahiti, Papeete ist landschaftlich sehr schön. Die Stadt sollte aber weiter an der Renovierung/Umgestaltung der Innenstadt arbeiten. Die Bewohner der Insel Pitcairn, Bountynachkommen, kamen an Bord, was ein besonderes Erlebnis war. Der engl. Honorarkonsul der Osterinsel bereitete in mehreren Vorträgen hervorragend die Gäste auf die Oster- und Pitcairninsel vor. Der Kapitän umrundete beide Inseln zum jeweiligen Abschluß, was toll war!
Schiff lag auch bei schwerer See der ersten beiden Tage relativ ruhig im Meer. Langsam rückt die Renovierung näher, was man am Polster-Lackverschleiß der Sessel in den Restaurants und an losen Kleiderschrankschrauben merkt.
Großzügige Kabine mit Schreibtisch, Couch, Couchtisch und Badezimmer incl. Badewanne (nicht benutzt). Topservice, schnell, super sauber, akkurat, sehr sympathisch incl. täglicher Deutscher Tageszeitung in Kurzform, dreimaliges, kostenfreies Waschen von 20 Wächestücken. In Concierge-Lounge weitere Extras wie Reservierungs-/Beratungsservice, weitere internationale Tageszeitungen, Bistroessensangebote in Couchtischatmosphäre.
m Vergleich zum Schwesterschiff Riviera, durchgeführte Kreuzfahrt vor zwei Jahren, hat die Qualität im Grand Dining Room etwas nachgelassen. Generell wurde in allen Restaurants zu wenig Sauce bei den Speisen angeboten. Der Abstand zu den vier kostenfreien Spezialrestaurants ist durch deren Steigerung angewachsen. Büffetrestaurant Terace Cafe kann qualitätsmäßig systembedingt nicht mit den Bedienrestaurants mithalten. Dennoch ist hier die Unaufgeregtheit im Saal gegenüber anderen K-Schiffen hervor zu heben. Leider gab es morgens jeden Tag das gleiche Käseangebot, was mittags/abends nicht der fall war. Service und Sauberkeit ist in allen Restaurants/Bars sehr gut! Das Glas wein gibt es ab knapp 10 Dollar plus Tax.
Grand Dining Room
Das Streichquartett war technisch sehr gut nur die Notensetzung auch zu Welthits gefiel nicht, da zuviel Molltöne angesagt waren. Das Entertainment im Theater war amerikanisch ausgerichtet und das ist für Europäer doch Geschmacksache.
Es waren vielleicht drei Kinder an Bord.
Die Angebote zur Betätigung incl. der Animation dazu ist bei Oceania sehr gut.
Die Poolatmosphäre, Musiklautstärke und der Service war wieder einmal sehr gut. Kein Wunder, dass oft ca. 60% der Besucher dort schliefen! Vermutung: Durch das hohe Durchschnittsalter von gefühlt höher 75 Jahre wurde der Pool auch wenig genutzt, sodass größeres Gedränge nicht stattfand. Der Wellnessbereich wurde nicht genutzt.
Ein-/Auschecking, soweit von Oceania beeinflußbar, war sehr gut. In Papeete wegen der dortigen Abwicklungs-/Taxigesellschaften durchwachsen. Die Schlange vor dem Taxistand betrug wegen zu wenig Taxis vor Ort ca. 75m, ca. 3/4-Stunde, kein Verschulden von Oceania! Die Abwicklung bei Ausflügen und dem Tendern war sehr gut.
70
Formell
Klassisch & elegant
ok
Ca. 90% der 960 Gäste kamen aus USA und Kanada. Sie prägten das Bild und den Umgang. Oceania spricht mittlerweile verstärkt gleichgeschlechtliche Paare an. Sie gehören nun auch zum Schiffsalltag dazu.