Wir sind für Sie da.
Traumreise mit Situationen an Board, die ich auf Schiffen dieser Klasse nicht gewohnt bin (ich gebe zu, dass ich aufs Geld schauen muss, aber bisher wurde ich wenigstens mit postiven Emotionen über den Tisch gezogen).
Die Route in die Antarktis war von wunderschönen Naturerlebnissen in den angelaufenen Häfen geprägt und die Zeit in der Antarktis war unbeschreiblich schön.
Die Celbrity Infinity ist in die Jahre gekommen, weist aber noch immer einen hohen Standard an Serviceleistungen auf. Erschreckt hat mich die Freundlichkeitsfassade der Mitarbeiter (höherer Chargen), die nicht einmal der einfachsten Anregung oder Beschwerde standhält. Alle Kreuzfahrtunternehmen versprechen das Blaue vom Himmel, hier ist der Spalt zur Realität aber zu groß.
Die von uns belegte Innenkabine war von der Größe, Sauberkeit und Ausstattung (TV, Telefon, Minibar, AC, etc.) in dem Standard, den wir auf Kreuzfahrten gewohnt sind.
Die gemütliche Atmosphäre der Bars und Lounges wird nur durch die überhöhten Preise getrübt, wobei man beim Nachrechnung der "Sonderangebote" meist nur den Kopf schütteln kann. Größte Enttäuschung war die "award winnig cuisine" des Restaurants: So besteht die Käseplatte aus 3 Crackern und 2 Käsesorten, die man auch am Frühstücksbuffet findet. Die "mushroom broth" enthielt 3 Schwammerlstücke und 2 Karottenstücke (der herbeigeholte Oberkellner hatte dazu nur den Kommentar:"Sie haben ja eine klare Suppe bestellt", dieselbe Suppe, gab es drei Tage später als "duck consomme", Fisch war meist sehr trocken, 6 Shrimps als Hauptsspeise etwas dürftig und wenn man sich "Antipasti Toscane" bestellt, erwartet man sich nicht 4 Blätter Allerweltswust, 1 Stück Käse und ein Ölmelanzanie (da waren die Häppchen im Cove Cafe weit besser). Brot kam prinzipiell erst nach 15 Minuten (nach täglicher Urgenz an den letzten beiden Tagen gleich), Dressing zum Salat daurte ewig, Fischmesser erst nach 2/3 des Verzehrs des Fisches und von Speisen gleichzeitig am Tisch konnte man nur träumen. Natürlich gab es auch Highlights (Tuna in Sesam), aber den Preisen darf ich nicht nur Sättigung, sondern auch Gaumenfreuden erwarten und nicht zufällig, sondern fast immer (wobei man sich "verwählen", aber das sollte die Ausnahme sein).
Das beste an den Shows war (außer dem Akrobatikduo, einsame Spitze), der Abschlusswitz des Cruisedirrectors. Normalerweise peppt das Kreuzfahrtsensemble, die teilweisen schwachen Leistungen der "Gaststars" auf. Der Producer hat wahrscheinlich übersehen, dass ein Ensemble nur so gut ist wie seine schwächsten Mitglieder und wenn diese ständig statt 2 Drehungen eine, statt einem Doppelkick, einen etc. machen, sich als einzige nach links umdrehen, wenn sich alles nach rechts dreht, dann schauts einfach nicht gut aus. Höhepunkt war ein ABBA-Medley, wo die Vier nicht einmal im Takt von einem Fuss auf den anderen steigen konnten.
War auf üblichen Kreuzfahrtniveau
Das wir als Gruppe verschiedene Auscheckzeiten bekamen kann passieren und das wir nur mit einem (statt 2 Gepäckstücken) vom Schiff kamen und noch warten was passiert, sollte nicht passieren, aber ist wahrscheinlich unvermeidlich.
50
Leger
schlecht
Mein Lieblingsplatz war Michels Club und das Cova Cafe.