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Der Routenverlauf war soweit o.k..lediglich der sehr kurze Aufenthalt in Oslo war unbefriedigend. Die Aufenthalte in den Häfen Kopenhagen und Oslo und Kristiansand waren sehr schlecht. Der Blick in allen drei Häfen war sehr unschön. In Oslo war genauso wie in Kopenhagen,der Weg zur Stadt sehr weit, wobei uns in Oslo ein Shuttlebus für 9 Euro zur verfügung stand. In Oslo hatten zeitgleich zwei Costa-Schiffe angelegt, die einen direkten Zugang zum schönen Jachthafen und der Innenstadt hatten.
In Olden empfiehlt sich eine organisierte Rundfahrt, da man sonst nur am Hafen rumsitzt,jedoch waren die,von MSC angebotenen Ausflüge sehr teuer. In Bergen empfiehlt es sich so früh wie möglich zur Fjord-Bahn zu gehen, ist wie alles sehenswerte in Bergen,zu Fuß zu erreichen, da es schon ab 10Uhr eine Wartezeit von 2Std. vor der Kasse gibt. Kristiansand ist klein und überschaubar und zu Fuß zu erreichen. Oslo kann man auch größtenteils zu Fuß durchlaufen,wenn man direkt am Jachthafen mit dem Schiff angedockt ist. In Kopenhagen kann man vom Hafen aus mit der normalen Buslinie oder einem Taxi (ca. 15 E. )in die Stadt fahren
Das Schiff ist schön und groß. Man merkt die 292 Meter, wenn man von einem Ende zum anderen laufen muß. Wer schlecht zu Fuß ist, sollte dabei gute,bequeme Schuhe tragen.Es kommt noch mehr Wegstrecke hinzu, wenn man in den falschen Aufzug steigt und dann in ein Labyrint aus Korridoren gerät.Es ist wichtig, sich den Deckplan zur hand zunehmen. Die Zimmer und Flure werden super sauber gehalten, Der Zimmerservice ist sehr gut, das Personal ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, man sollte nur mindestens Englisch sprechen. Dies gilt für das gesamte Personal. Die Hauptsprache ist Italienisch.Die Schiffscrew sind Italiener, das Bordpersonal zum größten Teil Indonesier. Auch die Passagiere sind vorwiegend Italiener, dann Deutsche und einige Holländer. Deutsch wird somit kaum gesprochen und verstanden. Zum Abendessen man sitzt man zu acht an einem festen Tisch mit anderen Deutschen und da kann man mit dem Personal etwas Deutsch sprechen. Wer aber kein Englisch spricht, sollte eine deutsche Rederei wählen. Morgens und mittags wird in einem Buffetrestaurant gegessen, das sehr gewöhnungsbedürftig ist. Vorne ab, es ist alles und für jeden was da.Jedoch herrscht gerade morgens dort ein riesiges Chaos.Auf der Suche nach einem Platz und dem Essen, kommen einem nicht nur die anderen Gäste ständig in die Quere,sondern auch das emsig wieselnde Personal. Zwischen den Tischreihen maschieren Kellner mit Kaffekannen und Kellner die Geschirr abräumen auf und ab,dazwischen Gäste die Plätze suchen oder sich Essen holen.Das macht alles extrem unruhig und gibt dem Ganzen eine Mensaatmosphäre. Ganz schlimm fand ich das Plastikgeschirr,vor allem die Kaffebecher aus blauem Kunststoff. Mittags ist alles etwas entspannter. Die Speisen sind sehr neutral gewürzt und eher ideenlos. Im Sinne der italienischen Esskultur, sind die Speisen nur lauwarm.
Die Balonkabine war sehr schön.Ein großes und bequemes Bett,auch für Wirbelsäulengeschädigte durchaus passend.Es gab einen Kleiderschrank,leider zu wenig Bügel, der auch Schubladen hatte, die aber sehr schmal waren.Für T-Shirts im Sommer reicht der Platz, für mehrer Pullover nicht. Die Duschkabine ist nur für eine Person begehbar, reicht aber dann auch gut aus. Die Kabine ist nett gestaltet, großer Spiegel, der den Raum optisch vergrößert,Bilderrahmen, Schminktisch mit Fön und einem Fernsehschrank mit Mini-Bar. Tisch und Stühle auf dem Balkon sind o.k. aber auch nicht mehr.Die Klima anlage und Heitzung kann man selber regulieren. Die Zimmer sind gut isoliert, so dass man wenig von den Nachbarn hört.Die Sauberkeit ist gut.
50
Formell
Locker & leger
ok