Wir sind für Sie da.
Das war’s dann, Costa. Schade.
Costa bietet häufig besondere Lockangebote und ist insbesondere für Familien aufgrund des Kinderfestpreises interessant. Weiterhin stammen die meisten Passagiere aus Italien. Das bedeutet, dass es überall in den öffentlichen Bereichen sehr laut ist. Trotz Corona-Auflagen werden von Bekannten / Freunden sehr häufig große Runden an Tischen gebildet, von denen dann sofort eine Beschallung ausgeht, die eine ungestörte Unterhaltung in der Nähe vereitelt. Dieses Mal waren auch auffällig viele russische Gäste an Bord, die zu einem großen Teil ebenfalls recht deutlich zu vernehmen waren. Teilweise wurden sogar öffentliche Bereiche mit mitgebrachten Bluetooth-Lautsprechern beschallt. Das Personal unternimmt dagegen nichts. Die Qualität der Speisen ist bestenfalls in Ordnung. Oft entpuppen sich hochtrabend klingende Gerichte am Ende als herbe Enttäuschung. Das Frühstück im Bedienrestaurant war eine Zumutung. Trotz eingeschränkter Auswahl ewige Wartezeiten und keine gleichzeitige Lieferung bei einem Paar / Tisch! Der Service an den Bars war auf unseren häufigen Costa-Reisen noch nie so schlecht wie dieses Mal. Viele unmotivierte Kellner*innen, die man z.T. regelrecht „abfangen“ musste, um endlich etwas bestellen zu können. Das Schiff ist Costa-typisch eher kitschig und unmodern eingerichtet, aber überwiegend sehr gepflegt. Die Organisation der vielen Corona-Auflagen seitens Costa war z.T. chaotisch. Landgänge durften nur im Rahmen bezahlter Ausflüge stattfinden, in denen keine eigenen Stopps (shopping / Café o.ä.) erlaubt waren, obwohl alle Teilnehmer den Green-Pass hatten und es möglich gewesen wäre. Für uns war es die Abschiedsreise von Costa. Künftig werden wir lieber mit Mein Schiff verreisen, welches in allen Belangen erheblich überlegen ist.