Wir sind für Sie da.
Es wird Zeit einmal eine andere Reederei auszuprobieren. MSC die Treue zu halten zahlt sich nicht aus.
Die Betten an Bord sind eine Katastrophe - ich hatte permanent Rückenschmerzen und Wirbelsäulen-Blockaden, die sofort nach Ende der Reise mit dem Wechsel zu einem vernünftigen Bett von selbst weggingen. Die "Preziosa" ist inzwischen in die Jahre gekommen und das merkt man an ausgebesserten Fußboden-Schäden im Poolbereich. Die Einkaufspassage ist dürftig und bietet keine Überraschungen.
Die Kabine machte gegenüber Balkon-Kabinen früherer Reisen einen eher kleinen, gedrängten Eindruck. Es gab nur einen Sitzwürfel vor dem Spiegel mit dem Haartrockner obwohl die Kabine für 2 Personen ausgelegt ist und wir sie auch zu zweit belegt hatten. Früher gab es Schminktücher, nun ist der Ausgabeschlitz mit einer Platte versiegelt.
Es war auffallend, wie intensiv um extrem überteuerte Getränkepakete geworben wurde. Wir kauften keines dieser Pakete sondern tranken jeden Abend ein Glas offenen Rotwein für EURO 5.-. Bei dieser Preisdifferenz hätten wir uns sehr geärgert, wenn wir ein Getränkepaket, das ein Vielfaches davon kosten sollte, gekauft hätten. Die Gerichte im Restaurant und am Buffet waren schmackhaft und abwechslungsreich. Es gab immer wieder interessante Gerichte aus anderen Ländern an der Ethnic Corner.
Golden Lob Low
Es gab keine
Statt früher zwei Theater-Vorstellungen pro Tag zu je 45min gab es nun nur noch eine Vorstellung von 20-30 Minuten Dauer. Auch die Qualität der Sänger hat nachgelassen.
Das Schiff war nicht ausgebucht. Besatzung und Passagiere standen am Anfang im Verhältnis 1:1. Dies wirkte sich in einem zuvorkommenden und schnellen Service aus. Das Personal verhielt sich hervorragend.
80
Leger
Locker & leger
gut
Die Kreuzfahrt an sich, ist von der Route her interessant, allerdings wird die Stimmung an Bord durch ein überwiegend deutsches Rentnerpublikum mit rücksichtslosem und herrischem Verhalten getrübt. Unser Fazit - in dieser Jahreszeit (September/Oktober) keine Kreuzfahrt, die durch deutsches Rentner-Publikum dominiert werden kann. Bei unseren bisherigen Reisen mit MSC hatten wir ein gemischteres Publikum (Italiener, Spanier...), das uns von der Lebensart und dem Umgang besser gefiel. Die Betten an Bord sind eine Katastrophe - ich hatte permanent Rückenschmerzen und Wirbelsäulen-Blockaden, die sofort nach Ende der Reise mit dem Wechsel zu einem vernünftigen Bett von selbst weggingen. Die Landgänge waren von sehr unterschiedlicher Qualität. Manche Reiseführer organisierten Spaziergänge mit Toilettenbesuchen in einem sinnvollen zeitlichen Rahmen, waren sympathisch, kümmerten sich um die Reisegruppe und hatten Sende- und Empfangsgeräte für Ihre Vorträge dabei. In La Rochelle kümmerte sich die Reiseführerin um so etwas überhaupt nicht - wegen fehlender elektronischer Geräte war sie kaum verständlich, wir fühlten uns im Stich gelassen. MSC werfe ich vor, sich bei der Auswahl der Unternehmen für Landausflüge nicht ausreichend Mühe gegeben und offenbar keine Vorgaben für minimale Standards (zeitlicher Ablauf, Mikrofon und Empfangsgeräte) gemacht zu haben. Der Landgang in Cornwall versprach gemäß Beschreibung ein interessantes Treffen mit Orten aus Pilchers Geschichten, leider war davon nichts zu sehen. Der Busfahrer gefiel sich statt dessen viel lieber in einer Rennfahrer-Rolle und konnte einen durch seine Fahrweise beinahe provozierten Unfall gerade noch verhindern. Rechts und links der Straße waren nur grüne Hecken zu sehen, von Pilchers Orten keine Spur - Aussteigen fand außer bei der Granitinsel St. Michael's Mount und bei Lands's End nicht statt. Lands'end war unspektakulär und lohnte sich nicht. Die Wellen in der Biskaya waren 3 Meter hoch und wirkten sich auch auf die Schiffsstabilität aus. Wer leicht seekrank wird, der sollte in dieser Jahreszeit dieses Seegebiet meiden. Man bekommt keine nennenswerten Vergünstigungen von MSC mehr - egal wie oft man schon bei dieser Reederei gebucht hat. Von einer Weltreise, mit der wir vor kurzem noch liebäugelten, haben wir nun Abstand genommen. Mal sehen, ob andere Reedereien vielleicht mehr für Ihre Gäste tun.