Wir sind für Sie da.
Sehr schöne Reise mit nur sehr wenigen Kritikpunkten. Die Organisation durch e-hoi war für uns sehr gut. Der Transfer zum Schiff war sehr gut organisiert. Der Transferbegleiter hat alle Reiseteilnehmer direkt im Terminal abgeholt. Andere Veranstalter empfingen ihre Reiseteilnehmer vor dem Terminal. Da es unsere erste Kreuzfahrt war, haben wir keinen Vergleich zu anderen Schiffen. Es war aber groß genug um überall ausreichend Platz für alle mehr als 2100 Passagiere zu haben. Es hat uns sehr gut gefallen und wir werden sicherlich wieder einmal eine Kreuzfahrt durchführen.
Es handelte sich um eine Ostseekreuzfahrt Stockholm - Helsinki- St. Petresburg - Seetag - Riga - Gdynia - Visby/Gotland - Stockholm. Der FLug und Transfer zum/vom Schiff war über e-hoi im Preis inbegriffen. Allerdings hätte e-hoi für die auschließlich deutsch(sprachig)en Gäste im Bus gern auch einen nicht nur englisch sprechenden Reisebegleiter organisieren können. Der Reisezeitraum lag zufälligerweise in der Zeit der weißen Nächte von St. Petersburg. Dadurch war es auch um Mitternacht noch sehr hell. Die Häfen selbst waren in der Regel nicht sehenswert. Die Städte zum jeweiligen Hafen dagegen sehr. Leider wird Tallinn auf der Route nicht angefahren. Aber das kann man ja später mal nachholen. Als Orte haben uns am besten Riga, St. Petersburg und Visby gefallen.
Die durchgeführten Ausflüge waren alle gut organisiert und informativ. Leider waren diese alle trotz Wunsch nach deutscher Führung nur in englisch gehalten. In Riga muss man nicht vorher buchen, da man direkt an der Altstadt ankert. In wenigen Minuten ist der Startplatz für verschiedene Stadtrundfahrten zu Fuß erreichbar. St. Petersburg haben wir im Vorfeld eine private Führung gebucht - unabhängig von den Angeboten der Royal Caribbean. In Gdynia führt der Shuttlebus leider nicht nach Gdansk (Danzig) sondern nur zum Bahnhof von Gdynia. Von dort fährt man dann in ca. 40 Minuten in den eigentlichen offiziellen Zielort.
Das Schiff selbst ist Baujahr 98 und läuft unter der Flagge von Nassau. Einigen Möbeln (v.a. Stühlen) sieht man das Alter inzwischen an. Das Schiff ist gut gepflegt. Vor allen Restaurants wurde man diskret aber bestimmt um Desinfizierung der Hände an bereit stehenden Spendern gebeten. Auch vor den anderen allgemeinen Räumen und beim Verlassen bzw. Betreten des Schiffes standen diese Desinfektionsspender bereit. Das Schiff besteht aus 11 Decks, wobei die Decks 2-8 als Kabinendecks ausgelegt sind. Von den ca. 2100 Passagieren aus 50 Ländern kamen auf unserere Reise ca. 900 aus den USA, über 200 aus Schweden, mehr als 100 jeweils aus Kanada und Großbrittanien. Die deutsche Gruppe bestand aus 59 Passagieren. Es gab nur relativ wenige Kinder an Board. Der Altersdurchschnitt dürfte irgendwo bei 50 Jahren gelegen haben. Die Crew umfasste ca 750 Personen aus 56 Ländern Die Boardwährung ist der US-Dollar. Im Preis inbegriffen sind nur sehr wenige, nicht alkoholische Getränke zum Essen. Normaler Kaffee, kaltes Wasser, Eistee standen immer zu Verfügung. Die meisten Speisen sind ebenfalls im Preis inbegriffen. Ebenso konnte ständig kostenfrei Softeis in Selbstbedienung gezapft werden. Einige wenige aufpreispflichtige Speisen sind entsprechend gekennzeichnet. Knabbereien standen in den Bars nicht zur Verfügung. Wie auf amerikaischen Schiffen wohl üblich, wird am Ende der Reise von jedem Gast ein trinkgeld erwartet. Hier liegt die vorgschlagene Größenordnung bei ca. 11,50 USD je Gast und Tag. Das Trinkgeld ist dabei vorgesehen für den Zimmerservice, den Kellner und Hilfskellner am Abendtisch sowie in geringerem Anteil auch für den zugehörigen Oberkellner. Zur Ausstattung folgen weiter unten verschiedene Informationen. Das Schiff scheint gut barrierefrei bereist werden zu können, da einige Rollstuhlfahrer an Board waren. Alle Decks sind durch mehrere geräumige Fahrstühle erreichbar. In den Restaurants sind in Eingangsnähe einige Tische für gehbehinderte Passagiere reserviert gewesen. Spezielle Kabinen stehen ebenfalls zur Verfügung.
Wir nutzten eine Balkonkabine die vernünftig geschnitten war. Für die Kinder hatten wir während der gesamten Reise die Couch aufgebettet gelassen und konnten uns trotzdem noch gut bewegen. Es gibt einen LCD-TV mit vielen ausländischen Programmen (auf der Reise technisch bedingt z.T. schwankende Empfangsqualität). Einen deutsch(sprachig)en Sender gab es nicht. Die Möblierung war zweckmäßig. Es gab sehr viele Ablagemöglichkeiten - auch im gut geschnittenene Bad. Ein elektronishcer Safe gehörte ebenso zur Ausstatung wie eine Minibar, ein Telefon und ein Fön (110V, wenig Leistung). Die Klimaanlage war nicht abschaltbar. Es konnte lediglich die Raumtemperatur geregelt werden. Ökologisch ist das bei einer Balkonkabine mit groß öffnender Tür nicht sinnvoll. Das Zimmer wurde 2x täglich gepflegt. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Vom Schiff gelangten nur wenige Geräusche in das Zimmer. Die Zimmertür war sehr gut gedämmt, sodass nur sehr laute Geräusche von außen ins Zimmer drangen.
Es gibt an Board mehrere Bars, ein Buffetrestaurant und ein Hauptrestaurant. Nachts konnten im Wellnesbereich noch Snacks zu sich genommen werden. Der Zimmerservice war zwischen 0 und 5 Uhr aufpreispflichtig. An der Qualität der Speisen gab es nichts auszusetzen. Im Hauptrestaurant gab es abends eine mehrgängige Speisefolge, deren Angebot täglich wechselte. Man konnte auch mehrere Vor- oder Nachspeisen wählen, sodass man stets ausreichend gegessen hat. In den Bars hat auf den Tischen ein kleiner Haus-Snack gefehlt (z.B. Nüsse). Getränke waren recht teuer.
Täglich fanden wechselnde Shows im Theater statt. Die Qualität der Darbietungen war dabei durchaus ansprechend. Spätabends gab es Disko für die jüngeren Gäste in einer der Lounges. Regelmäßig wurde KAraoke angeboten. Abends konnte im Centrum das Tanzbein geschwungen werden. Auf dem Schiff gibt es auch ein Casino mit Auotmaten und verschiedenen Tischspielen. Kinderbetreuung fand nach verschiedenen Altern gestaffelt statt. Allerdings waren diese Angebote ausschließlich in englisch, sodass unsere Kinder daran nicht teilnehmen wollten. Eine kleine Bibliothek ist auf dem Schiff ebenso vorhanden wie eine Raucherlounge und ein Kartenspielzimmer.
Kinder wurden an einigen Stellen bevorzugt behandlet. Eine Ermäßigung für Kinder gab es aun Board allerding nicht. Alkoholfreie Getränke waren relativ teuer. Im Hauptrestaurant gab es eine Extra Kinderkarte. Hier wurde allerdings ausschließlich Fastfood angeboten, sodass unsere meist aus der normalen Karte gewählt haben. Die Ausflüge sind für Kinder etwas günstiger angeboten worden, das obligatorische Trinkgeld am Ende der Tour wird allerdings je Kopf (11,65 USD je Tag und Person) erwartet, sodass auch da für die Kinder nochmal ein recht hoher Betrag anfällt. Es gibt extra Familienkabinen an Board. Die von uns gewählte Balkonkabine ist allerdings auch sehr gut für eine 4-köpfige Familie geeignet. Aufgrund der generell nur wenigen vorhandenen Kinder und der Sprachbarriere konnten unsere beiden keine Freundschaften knüpfen.
Leider ist der einzige Innenpool den Erwachsenen vorbehalten, sodass Kinder bei schlechtem Wetter kein Besuch eines Pools möglich ist. Weitere Einrichtungen haben wir nicht genutzt. Das Wellnessangebot ist relativ teuer.
Alle Crew-Mitglieder waren traditionell amerikanisch freundlich. Sie hatten stets ein Lächeln auf den Lippen. Die Mannschaft bemühte sich bei Fragen zu unterstützen, allerdings gab es wiederholt Druckstücke, die nicht auch in deutsch verfügbar waren - obwohl die Route jetzt mehrere Wochen lang befahren wird. Der Checkin funktionierte problemlos. Die Koffer waren zeitnah in der Kabine. Die täglichen Landgänge verliefen im Großen und Ganzen reibungslos. Lediglich die Aufteilung auf die einzelnen Buss im Theater ist nicht optial organisiert. Auch der Checkout verlief reibungslos. Die Koffer stellte man am Vorabend der Abreise bis 23 Uhr auf den Gang und am nächsten Morgen konnte man diese dann wohl sortiert im Hafentermial abholen.
50
keine Empfehlung
Klassisch & elegant
ok
Die Reisezeit war, wie bereits geschrieben, für diese Route optimal. Die Nächte waren meist recht hell, sodass man auch nachts durchaus interessante Dinge unterwegs gesehen hat. Die Telefonkosten halten sich ja inzwischen im Rahmen. Bei unserem Handy-Anbieter ist St.Petersburg allerdings in der teuersten Gebührengruppe. Alle anderen besuchten Staaten sind als EU-Mitglieder bei der Handybenutzung recht preiswert. Die Telefonkosten an Board haben wir nicht überprüft.