Wir sind für Sie da.
Wenn man auf typische laute Ballermann ähnliche Unterhaltung abfährt ist das Schiff absolut ideal. Eine geruhsame Kreuzfahrt ist auf diesem Schiff nicht möglich, außer man verlässt die Kabine nicht. Für Raucher sind Zonen wo geraucht werden darf sehr eingeschränkt und es gab deswegen auch etliche Diskussionen mit dem Bordpersonal (sehr unfreundlich) sowohl mit uns als auch mit anderen Gästen als urplötzlich Raucherzonen von einem Tag auf den anderen zu Nichtraucherzonen erklärt wurden. Insgesamt haben wir uns auf diesem Schiff nicht wohlgefühlt und waren erstmals froh am Ende der Kreuzfahrt das Schiff verlassen zu können. Ich habe beim Verlassen noch gemeint: Endlich wieder frei.
Der Routenverlauf war gut gewählt, wobei durch die Grösse des Schiffes Einschränkungen gegeben sind. Es war aufgrund von Schlechtwetter z. B. nicht möglich den Hafen Villefranche anzufahren da hier nur mit Tenderbooten an Land übersetzt werden konnte. Stattdessen wurde Marseille angefahren was wir schon von einer vorigen Kreuzfahrt her kannten. In Ibiza wurden wir enttäuscht da das Schiff aufgrund der Übergrösse an der am weitesten von der Altstadt entfernten Stelle anlegte und dadurch eine Besichtigung der Altstadt für uns nicht möglich war. Von MSC war aber auch kein Transfer vorgesehen außer zu den Diskos von Playa den Bossa!
Marseille: nur Transfer und eigene Stadtbesichtigung. Valencia: Stadtführung war sehr informativ und ein kompetenter netter Reiseführer. Ibiza siehe oben. Tunis: Insgesamt sehr interssant aber für uns etwas zu kurz und zuwenig von Karthago zu sehen. Catania: Taormina sehenswert aber auch zu kurz um entspannt die Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können ohne in Zeitnot zu geraten. Neapel: Pompeji im Schnellverfahren, mit einer äusserst nervigen Reiseführerin die eine Stunde der kostbaren Zeit für Korallenwerkstattbesichtigung und Limoncelloverkostung geopfert hat so daß für die eigentliche Besichtigung weniger als zwei Stunden überblieben was für Pompeji aufgrund der Grösse und Möglichkeiten viel zu wenig ist.
Die MSC Orchestra fällt in die Kategorie Menschentransport-Monster. Bei einer Passagierzahl von über 3.200 und ca. 1.000 Personal kann daß grösste Schiff manchmal zu eng werden. Das Frühstücksbuffet war der reinste Überlebenskampf wobei man den südländischen Grossfamilien immer deutlich unterlegen war. Es waren eindeutig zuwenige Sitzplätze vorhanden um daß erkämpfte Frühstück essen zu können sodas wir sogar in die Kabine ausweichen mussten. Das freie Oberdeck (Deck 13) mit Swimmingpools und Bars war zu den Hauptzeiten immer überbelegt und selten ein Platz zu finden. Das Personal im Bar und Poolbereich war zu langsam, überfordert und unfreundlich.
Nachdem wir vorher schon mit der MSC Armonia unterwegs waren freuten wir uns auf ein wirklich ausgezeichnetes Essen. Bei der MSC Orchestra war daß aber nur mit Einschränkungen der Fall. Bei Fleischspeisen war die Qualität zwischen ungeniessbar und erträglich, Vorspeisen, Fisch und Pasta waren gut. Das Buffet wurde immer um 15:00 Uhr geschlossen, was dazu führte, wenn man von einem Ausflug zurück gekommen ist gab es jeden Tag nur mehr Pizza Margeritha. Die Buffetöffnungszeiten wurden nicht an die Landgänge angepasst wie wir es ebenfalls von der MSC Armonia gewohnt waren. Insgesamt war die Qualität im Vergleich zur MSC Armonia deutlich schlechter.
Wir haben nur eine Show gesehen die aber sehr gut war.
40
Sport & Action
ok
Man muss darauf geeicht sein stundenlang sehr lautstarke Kommunikation manch anderer Passagiere auszuhalten. Das gilt nur für das freie Oberdeck,bei den unteren Etagen war der Geräuschpegel normal außer man hat ein Lokal mit einer z.B. Karaoke-Veranstaltung mit hunderten laut gröhlenden Gästen erwischt.