Wir sind für Sie da.
Wir haben festgestellt, da es mittlerweile die 4. Kreuzfahrt mit der MSC war, das viele Leistungen stetig abgespeckt wurden. Ab 20:00 gab es z.B. nur noch tägl. Pizza als Hauptspeise im Buffet. Auf alle Fälle werden wir die nächste Kreuzfahrt nicht mit der MSC machen sondern mal wieder einen Wettbewerber nutzen.
Puerto Rico, Antigua, Martinique, Dominica, St. Maarten, Gr. Bahamas, Das Anlaufen der beiden ersten Inseln war soweit ok. Auf Martinique hatten wir dann 15 Stunden Aufenthalt, allerdings an einem Sonntag, wo alle Geschäfte geschlossen waren, dafür hatten wir dann auf St. Maarten nur 5 Stunden Liegezeit, allerdings lagen 6 Kreuzfahrtschiffe wovon nur eines kleiner als die Poesia war, im Hafen, was dann auch zur Folge hatte, das einige Gäste die vorgegebene Boarding Time nicht schafften, weil es Probleme mit den Taxen aus der Stadt gab. Die Krönung war jedoch das Anlaufen von Freeport auf den Bahamas. Ankunft 15:00 und Boarding war um 20:30. 2 Kreuzfahrtschiffe inkl. der Poesia lagen etwas abseits von Frachtschiffen und Containern. Rund um den Hafen waren nur Industrieansiedlungen jeglicher Art, sowie einige Industrieruinen. Man konnte den Gesichtern aller Gäste ansehen, das man sehr entsetzt über dieses Paradies war. Vor dem Schiff waren Holzbuden aufgebaut, die üblichen Ramsch, wie knall bunte Hemden und Holzfiguren zum Kauf anboten. Für kleine Gäste gab es Jahrmarktsabwechslung. Für 10,00$ Hin- und Rückfahrt boten Taxen Ihre Dienste zur Fahrt nach Downtown und zum Strand an. Ein Preis der realistisch war aber nicht zu vergleichen, mit dem Angebot das von Seiten der MSC gemacht wurde, zumal man erst gegen 16:00 den Hafenbereich verlassen konnte und gegen 17:00 die Nacht einbrach, also zum Baden gar keine Zeit blieb. Leute die die Tour über MSC gebucht hatten waren entsprechend angefressen.
Grundsätzlich haben wir nur Ausflüge in allen Häfen in Eigenregie gemacht. Gleiche Touren sind dann um mehr als die Hälfte günstiger als eine Buchung bei der Reederei. Die Taxifahrer vor Ort wissen genau welche Routen seitens des Schiffes angeboten wird, und was der Kunde möchte. Da man in kleineren Gruppen ist, kann man auch flexibel agieren und auch mal etwas länger bleiben oder einen zusätzlichen Zielpunkt ansteuern. Allerdings sollte man etwas englische Sprachkenntnisse haben, obwohl auch die Touren der MSC nur auf englisch angeboten wurden und somit kaum ein Unterschied war.
Die Poesia ist noch relativ neu und in einem recht gutem Zustand. Im Prinzip war für jeden Bedarf etwas vorhanden. Auf dieser Tour hatte man mehr den amerikanischen Gast im Auge. Bis auf 2 Abende war stets legere Kleidung erbeten. Schon mal nicht schlecht.
Balkonkabine mit folgenden Mängeln: Ein Strahler über der Balkontür allerdings in der Kabine hatte wohl einen schweren Wackelkontakt. Das hätte man auch schon erkennen können, ohne das der Gast darauf hinweist. Grosse Probleme hatte man allerdings mit dem Safe in der Kabine. Die Reception wurde von uns unmittelbar nach dem Betreten der Kabine darauf hingewiesen, das der Safe sich nicht schliessen lässt. Bis zum Abend wurde der Fehler behoben, trat aber am nächsten uns übernächsten Tag wieder auf. Am 4. Tag wurde der Safe ausgetauscht. Bei diesem Exemplar stellte sich allerdings heraus, das er nur mit der Zahlenkombination 0000 zu schliessen war. Der Mangel schien am nächsten Tag behoben zu sein. Es stellte sich allerdings heraus, das die Verriegelung nur funktionierte, wenn die Safetür offen war. Der Monteur hatte nicht geprüft, ob sich die Tür auch bei geschlossenen Zustand hat schliessen lassen. Erst am 7 Tag der Reise war der Mangel behoben, nachdem wir der sehr unfreundlichen Dame an der Reception einen Brief unter die Nase gehalten hatten in dem wir diesen Mangel wir vor schilderten und Ihr klar vor Augen führten die Service Charge nicht zu akzeptieren. Da wir an Land gehen wollten, baten wir die Dame unser Geld doch bitte im Schiffs-Safe deponieren zu dürfen. Dies wurde von Ihr abgelehnt und erst als wir den Vorgesetzten zu sprechen wünschten, konnten wir das Geld im Schiffs-Safe hinterlegen, so das Zeit war, den Safe zu reparieren.
Leider war nicht in allen Bars bekannt, das man als Gast sogenannte Packages für Wein, Wasser etc. kaufen konnte.
Die Show's im Theater sind auf allen MSC Schiffen ähnlich. Man kann sie sich anschauen. Verpasst aber nicht unbedingt etwas, wenn man nicht an jeder teilnimmt.
Umgang mit Beschwerden (siehe die Safe Ausführung) Vorteile beim Check in u. Check out mit der MSC Goldkarte hatte man keine. Das Auschecken dauerte ewig lange, das ist aber wohl landesspezifisch
50
Leger
Locker & leger
ok
Bei solch einer Route sollte auch die Reederei flexibel auf örtlich Gegebenheiten reagieren. Die Rotation hätte problemlos geändert werden können und man hätte Martinique nicht an einem Sonntag anlaufen müssen.