Wir sind für Sie da.
Die nächste Kreuzfahrt machen wir mit einer deutschen Reederei.
Lounges und Bars: Klimaanlagen generell viel zu kalt – kühler Luftstrom sehr unangenehm und Ursache für viele Erkältungen. Einige Grad wärmer wäre angenehm gewesen und würde jede Menge Energie = Diesel einsparen.
L´ibiscus
L´incontro
60
keine Empfehlung
b) Umfang MSC – Kreuzfahrt - Einchecken in Rio: offenbar war nicht bekannt, dass der Hafen wegen des Karneval-Endes weiträumig abgesperrt war. Dadurch brauchte unser Taxi ca. 30 Minuten länger. Wir wollten deshalb unterwegs die MSC-Notfallnummer anrufen (weil wir nicht wußten, wie wir überhaupt zum Hafen kommen) – Ansage: „this number is not available“ (diese Nummer ist nicht verfügbar). Am Hafen angekommen: eine Schlange von mehreren hundert Metern Länge in praller Sonne. Die Koffer wurden so heiß, das man sie kaum noch anfassen konnte. Vor dem Terminal die erste Kontrolle von MSC, weiter in Doppelreihe zur 2. Kontrolle durch MSC (Kofferabgabe), weiter zur 3. Kontrolle im Nebengebäude, weiter zur 4. Kontrolle vor der Gangway (wieder in praller Sonne), 5. Kontrolle beim Betreten des Schiffes. Was soll dieser Mehrfach-Aufwand? Der ganze Check-in dauerte mehrere Stunden, dazu kam Sonnenbrand im Gesicht und auf Händen. Das Aus- und Einchecken in Santos und Maceio war ebenfalls sehr zeitraubend und umständlich. - Die Sicherheitsübung zu Anfang war lausig organisiert: erst eine Ansage über Bordfunk, dass eine Übung stattfindet. Dann gingen wir mit den schmuddeligen (!) Westen zum Treffpunkt. Unterwegs sagt uns ein Besatzungsmitglied, dass die Westen nicht notwendig seien – also haben wir sie wieder in die Kabine gebracht. In der Zwischenzeit kam eine Ansage, dass die Westen nicht gebraucht werden. Wir haben uns dann am Treffpunkt gemeldet und wurden registriert. Einen Tag später wurden wir gemahnt, dass wir uns nicht gemeldet hätten. Es stellte sich heraus, dass wir zusätzlich zur persönlichen Meldung auch noch eine telefonische Meldung abgeben sollten. Diese Information kam im Video. Da wir uns aber persönlich am Treff gemeldet hatten, hatten wir nicht noch extra angerufen. Ebenso lästig: die Fernbedienung des Fernsehers reagierte nur auf die Auf-/Ab-Taste. Ein Kanalwählen mit den Zifferntasten ging nicht. Auch das Einschalten ging nur mit der Auf-/Ab-Taste. Darauf mußte man erstmal kommen. - Die Kreuzfahrt war offenkundig für südamerikanisches Publikum konzipiert (gefühlt 50% aus Brasilien, weitere 30% aus spanischsprachigen Ländern Lateinamerikas. Entsprechend waren auch die Abendprogramme sehr „Südamerika-lastig“. Das ging soweit, dass Ansagen nur noch auf Portugiesisch erfolgten – sehr nervig für Gäste wie uns, die weder Portugiesisch noch Spanisch verstehen. Englisch wurde arg vernachlässigt und Deutsch kam nur selten vor. - Lounges und Bars: Klimaanlagen generell viel zu kalt – kühler Luftstrom sehr unangenehm und Ursache für viele Erkältungen. Einige Grad wärmer wäre angenehm gewesen und würde jede Menge Energie = Diesel einsparen. - für die Kapverden und für Barcelona und Neapel kam 1 Tag vor der Exkursion ein Hinweis ins Zimmer, dass die gebuchte deutschsprachige Führung leider nicht möglich sei und wir uns deshalb mit englisch begnügen müßten – lausiger Service (ohne Preisnachlaß!) - an einigen Tagen war die Toilette mehrfach defekt (spülte nicht). Das wurde zwar jeweils innerhalb 2 Stunden behoben, war aber lästig. - Frühstück im La Piazetta: gutes und reichhaltiges Frühstück mit Abstrichen: Der Saft aus den Automaten war mangelhaft: man konnte einen 3-Tages-Rhythmus erkennen: erst gute Säfte, am nächsten Tag leicht verdünnt, am 3.Tag stark verdünnt und dann begann es von vorn. - Das Mobiliar in der Kabine hatte deutliche Gebrauchsspuren (Couchtisch mit Korrosionsflecken am Fuß, Nachttische mit zerbröselten Ecken unten). Bei ungünstigem Wind klapperte die Balkontür in ihrer Führung (nachts sehr nervig). - Unverständlich, dass ab Santos bis Casablanca keine Fernsehprogramme verfügbar waren. Positiv: - Unser Steward Yugal, der das Zimmer immer perfekt aufgeräumt hat - Der Reiseverlauf mit interessanten Stationen - Die L´incontro bar – ein gutes Team, angenehme Klaviermusik und die einzige „Innen“-Bar, die halbwegs angenehm temperiert war. - Das Mittagessen im Restaurant Villa Borghese und das Abendessen im Restaurant L´ibiscus - Die Arztstation: dort wurden wir gut versorgt. Interessanterweise war die Arztstation deutlich wärmer klimatisiert, als die Bars und Lounges – es geht also. - Unsere Kabine (9004) lag gut und war gut schallgedämmt.