Das Risiko, seekrank zu werden, wird durch einige Faktoren minimiert. Kreuzfahrtschiffe sind heutzutage mit Stabilisatoren ausgestattet, welche starken Seegang ausgleichen und so das „Rollen“ des Schiffes vermindern. Ausserdem fahren die meisten Kreuzfahrtschiffe in ruhigen Gewässern. Grundsätzlich gilt: Je grösser das Schiff, desto gemächlicher sind auch die Bewegungen.
Die passende Kreuzfahrt
Sollte man Bedenken haben seekrank zu werden, muss einem das Vergnügen einer Kreuzfahrt dennoch nicht erspart bleiben. Um die Chance, seekrank zu werden, zu vermindern, sollten Kabinen am Bug oder Heck gemieden werden und eine Kabine in der Schiffsmitte auf einem mittleren Deck gewählt werden, da hier, am Schiffsmittelpunkt, weniger Bewegung herrscht. Des Weiteren spielt die Route eine erhebliche Rolle. Die Wahrscheinlichkeit für das Aufkommen von Unwetter und Seegang ist z.B. bei Atlantik-Überquerungen und Nordsee-Kreuzfahrten erheblich höher als beispielsweise in den ruhigen Gewässern der Karibik, wo die ruhigste Zeit im Winter ist, oder im Mittelmeer, wo die Chance auf Seegang im Sommer am geringsten ist. Zusätzlich passen Reedereien ihre Routen den Wetterverhältnissen und Jahreszeiten an und können durch präzise Wettervorhersagen Schlechtwetterzonen umfahren.
Methoden zur Vorbeugung von Seekrankheit
Falls noch immer Bedenken bezüglich der Seekrankheit bestehen bleiben, gibt es einige Hausmittel, um dieser entgegenzuwirken. Zuerst einmal spielt die Psyche eine wichtige Rolle. Man sollte keine Paranoia entwickeln, sondern sich ablenken und nicht an Seekrankheit denken. Weitere Methoden sind es, an der frischen Luft zu sein und den Horizont zu beobachten und nur leichtes Essen und keinen Alkohol, Tee oder Kaffee zu sich zu nehmen. Akupressur Armbänder, Kaugummis gegen Reiseübelkeit sowie Seekrankheitspflaster, welche man 1 Stunde vor Auslaufen hinter das Ohr klebt, sind weitere Möglichkeiten, Seekrankheit zu vermeiden. Bei Eintritt von Seeübelkeit kann man sich ausserdem an der Rezeption oder beim Schiffsarzt Tabletten aushändigen lassen. Zuletzt lässt sich noch sagen, dass Seeübelkeit so schnell verschwindet, wie sie erscheint, sobald sich die See beruhigt oder man wieder festen Boden unter den Füssen hat.
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