An der südwestlichen Küste Grönlands am Arsukfjord liegt die weitgehend verlassene Stadt Ivittuut. Der Name bedeutet so viel wie „fruchtbarer, grassreicher Platz“. Bekanntheit hat die kleine Stadt, durch den großen Fund des Minerals Kryolith, welches 1806 in enormen Mengen abgebaut wurde, erlangt. Als die Quelle jedoch erschöpft war, wanderte die Bevölkerung nach und nach ab. Ivittuut ist mit der Nachbarstadt Kangilinnguit durch eine schmale Schotterstraße verbunden – die einzige Verbindung zwischen zwei bewohnten Städten in ganz Grönland.