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Wer in das alltägliche Leben der Vietnamesen eintauchen will, sollte sich einen Spaziergang durch die historische Altstadt Hanois nicht entgehen lassen. Geprägt ist der Stadtkern durch schmale Gassen und unzählige Mopeds, die sich durch die engen Straßen drängen. Am Straßenrand befinden sich überall kleine Geschäfte und Verkaufsstände mit einem großen Angebot an Textilien, Souvenirs, Blumen und vielem Weiteren. Außerdem ist die Altstadt der perfekte Ort, um die köstliche vietnamesische Küche mit all ihren Facetten in einem der kleinen Restaurants zu probieren.
Das Wasserpuppentheater ist ein fester Bestandteil der vietnamesischen Kultur. Die Ursprünge des Puppenspiels gehen vermutlich auf das 11. Jahrhundert zurück. Dabei werden bunte Holzpuppen in einem Wasserbecken, mit Hilfe von Stangen und Seilen, durch das Wasser geführt und viele kleine Geschichten des Landes erzählt. Fabelwesen wie beispielsweise die heilige Schildkröte spielen dabei eine große Rolle. Die Darbietung wird von der Musik eines Orchesters, das neben dem Wasserbecken sitzt, begleitet und dauert ungefähr 45 Minuten. Der Eintritt kostet umgerechnet ca. 4 Euro.
Der Hoan-Kiem-See wird auch Schwert-See genannt und ist mit rund 700 Metern Länge der berühmteste See Hanois. Er ist vor allem wegen dem guten Blick auf die Stadt und den Schildkrötenturm, der sich auf einer kleinen Insel im See befindet, bekannt. Laut einer Legende aus dem 15. Jahrhundert schenkte eine goldene Schildkröte dem armen Fischer Le Loi ein Schwert, mit dem er die Truppen der Ming-Dynastie besiegen konnte und daraufhin König wurde. Später verlangte die Schildkröte das magische Schwert zurück und verwandelte es in einen Drachen. Dieser Drache ist seitdem der Schutzgeist des Sees. Zu Ehren der Schildkröte ließ Le Loi den dreistöckigen Schildkrötenturm inmitten des Sees erbauen, der bis heute eins der Wahrzeichen Hanois darstellt und viele Besucher begeistert.