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Auf dem Domberg erbauten die Russen zwischen 1894 und 1900 eine prachtvolle orthodoxe Kathedrale mit Zwiebeltürmen, die nach dem russischen Nationalhelden und Heiligen Alexander Newski benannt wurde. Sie wurde bewusst gegenüber des Palastes erbaut, an dessen Stelle sich vorher eine Statue Martin Luthers befand. Während die Kathedrale heute ein wunderschönes Fotomotiv ist, sahen die Esten sie als Inbegriff für die Russifizierung ihres Landes. Heutzutage wird sie aber als architektonisches Meisterwerk anerkannt, der Besuch der üppig ausgestatteten Kirche ist mit ihrem Interieur, vielen Mosaiken und Ikonen, absolut zu empfehlen! Von Mai bis September ist sie durchgehend von 8 -19 Uhr zu besichtigen, samstags bis 20 Uhr
Der von detailreichen Kaufmannshäusern umgebene Platz, auf dem das imposante Rathaus mit seinem 64 Meter hohen Turm steht, wurde einst im Mittelalter errichtet und ist mit seinen kleinen Cafés ein absoluter Touristenmagnet. Einst diente der Rathausplatz als Markt- und Versammlungsort, heute ist er immer noch das soziale Zentrum der sog. „Unterstadt“ – auch für Einheimische, die hier jedes Jahr Mittelalter- und Weihnachtsmarkt feiern oder Open-Air-Konzerte besuchen. Ein beliebtes Fotomotiv ist der runde Stein in der Mitte des Rathausplatzes, auf dem sich eine Kompassrose befindet. Von dort aus hat man den Blick auf alle Turmspitzen der fünf Hauptkirchen. Gegenüber des Rathauses befindet sich immer noch eine der ältesten Apotheken Europas, die noch heute ihr historisches Flair bewahrt.