Wir sind für Sie da.
Zu groß!
Die Route wurde zu unserem Termin leider geändert, so dass statt Cagliari-Civitavecchia-Ajaccio-Palma de Mallorca Villefranche-Civitavecchia-Cagliari-Palma de Mallorca angefahren wurden. Die Häfen Cagliari und Palma de Mallorca waren traumhaft. Der Nachteil an Villefranche war, dass man zunächst ein Tenderboot benötigte und dann auf Bahn bzw. Bus umsteigen musste, um Nizza oder Monaco zu erreichen. Immerhin war dies aber nur mit einer ca. 15-minütigen Fahrt verbunden. Dagegen benötigt man von Civitavecchia nach Rom ca. 1,5 Stunden einfach per Zug. Damit bleibt leider nicht allzu viel Zeit in Rom. Civitavecchia selbst hat kaum etwas zu bieten.
Wir haben alle Ausflüge in eigener Regie durchgeführt. Bis auf Cagliari war ich schon überall (sowohl via Kreuzfahrt für 1 Tag als auch per Selbstabreise für mehrere Tage), so dass ich genau wusste, wohin ich wollte. Alle Städte sind bestens zu Fuß erkundbar.
Das Schiff galt seinerzeit als das größte weltweit. Doch diese Größe ist für mein Empfinden falsch genutzt. Denn zum einen verteilen sich die zahlreichen Passagiere nicht wirklich und zum anderen gibt es viel zu wenig Außenanlagen, d.h., man kann weder an den vorderen noch hinteren Decks draußen liegen noch gibt es die Möglichkeit, draußen zu frühstücken oder dass abends draußen Veranstaltungen durchgeführt werden.
Wir hatten eine Innenkabine mit einem großen Fenster, von welchem man das Treiben auf der Promenade gut beobachten konnte. Das Fenster war gut isoliert, so dass man abends ruhig schlafen konnte. Die Promanadekabine war ein echtes Highlight, da wir durch das große Fenster dennoch einen Blick nach "außen" hatten. Wir hatten sogar 2 Sofas. Ansonten war die komplette Ausstattung vorhanden (Klimaanlage, TV, Safe, Telefon etc.). Die Kabine war stets sauber. Die Stewarts putzen den Eingangsbereich sogar mit Zahnbürsten und trugen mit den typischen aus Handtüchern gefalteten Tieren allabendlich zu unserer Erheiterung bei.
Es gab 3 normale Service-Restaurants, zusätzlich 1 gegen Bezahlung und 1 Buffet-Restaurants. Zudem einige Cafés, teils gegen Gebühr. Leider gab es kein Restaurant, das die Möglichkeit bot, draußen zu speisen. Außerdem erhielt man keine Tabletts, so dass man sich auch nichts mit nach draußen nehmen konnte. Die Restaurants waren sauber, die Qualität der Speisen größtenteils in Ordnung. Entgegen allen anderen Kreuzfahrten war der Service hier nicht ganz so ausgereift. So erhielt man Dinge, die man jeden Abend gleich wünschte, wie z.B. Wein (der noch vom Vorabend war), Butter oder Tee nur nach mehrmaliger Nachfrage pro Abend. Die Ober führten allabendlich an den von ihnen betreuten Tischen ihr Entertainment-Programm aus. Außerdem formierten sie sich fast jeden Abend zu einer Parade und sangen. Das war für unseren Geschmack zu amerikanisch.
Bis auf die Shows haben wir nichts genutzt. Die Shows im Theater waren uns größtenteils zu überdreht und zu amerikanisch. Die Eisshow hingegen war grandios.
Wir hatten keine Kinder dabei.
Bis auf den Swimming-Pool habe ich nichts genutzt. Als Schwimmerin musste ich gleich immer morgens eine Stunde schwimmen gehen. Ab ca. 10.30 war kein schwimmen mehr möglich, da die Pools überlaufen waren und das fast ausschließlich von Gästen, die nicht schwammen. Das verhielt sich in allen 3 Pools so.
Wir checkten als Letzte ein und aus. Das ging sehr schnell und dazu war auch keine Hilfestellung nötig. Auch während der Kreuzfahrt kamen keine Fragen auf. Ich musste nur einmal zur Guest Relation, die sich als sehr freundlich, hilfsbereit und kompetent erwies.
50
Formelle
Sport
Bon
Ich bevorzuge kleinere Schiffe und Schiffe, die mehr Aufenthaltsmöglichkeiten im Außenbereich bieten. Prinzipiell suche ich die Reise aber nach der Route, der Anreisemöglichkeit und dem Preis aus.