Wir sind für Sie da.
Eine schöne und vielseitige Route zur Erholung geeignet. Seetage zu relaxen und Häfen mit Übernachtung, um die Destinationen intensiver kennen zu lernen. Eine enorme Bandbreite von Eindrücken ist zu sehen: bitterste Armut und Bettelei in Madagaskar, französisch/EU- (teures) Niveau in Reunion, 5*Luxus auf den Seychellen und indisch/creolischer Tropenurlaub auf Mauritius. Wenn man die Umstände und Besonderheiten bewusst in Kauf nimmt und seine Erwartungen anpasst, ist dies eine ideale Tour.
Die Mediteranea ist mit 2.800 Pas. für diese Tour zu groß und recht alt, aber gut gepflegt. Das krass farbenprächtige Design innen ist kitschig und aus der Zeit gefallen. Alles funktioniert in der Regel und ist eingespielt. Organisatorische Mängel und Pannen werden professionell überspielt. Essen und Service für eine einfache Kreuzfahrt sehr gut; Unterhaltung und Ausflüge im Verhältnissen zu Schiffen/Reederein der gleichen Liga jedoch schlechter.
Wir hatten eine Grand-Suite mit ca. 35 qm und großem Balkon mit 2 Liegesesseln und 2 x Liegen auf Deck 7. Es war alles vorhanden und gebrauchsfähig, aber bereits recht abgenutzt. Ausstattung recht altmodisch, aber perfekter Service. Mini-Bar und Illy-Espressomaschine inkludiert (Dank Inditore-Getränkepaket)
Aufgrund der gebuchten Kabinen-Kategorie, konnten wir "kostenfrei" im Club-Spezialrestaurant Medusa essen. Qualität und Service gut, wenn auch teilweise organisatarische Mängel, die aber in der Küchenleistung begründet waren. Auswahl und stets italienische Menuefolge gut bis sehr gut - leider wenig mit Lokalkolorit (Creolisch, Indisch, Afrikanisch, etc...). Auch die dort noch zuzahlungspflichtigen Extraspeisen sind zu empfehlen (Hummer-Spagetti oder Kalbskottelet oder Tammerhawk-Steak !!). Versagt wurde jedoch vollständig bei extra gebuchten Gala-Menues, was sehr ärgerlich war, zumal das "normale" Festtagsmenue bereits sehr gut und aufwendig war. Hier war eigentlich ein Upgrade für die Festtage unsinnig. Wir haben schon schlechter auf besseren Schiffen gegessen. Insoweit haben wir vom "normalen" Bedientrestaurant Argentieri (auch 2 Sitzungen, Deck 3) Abstand genommen - schon wegen der Warteschlangen... Das Buffetrestaurant mit Spezialrestaurant Pomidoro war hingegen weit besser, als erwartet ! Sowohl in Ausstattung, Qualität und Auswahl - man hat immer was schmackaftes finden können - insbesondere Pasta und Pizza sind im Vergleich zu MSC geradezu sensationell !!
Medusa Clubrestaurant, Deck 11
Casanova und Aperol-Spritz
Zum Teil nur "Kinderbelustigung" - grottenschlecht (!!) - was vielleicht dem Umstand geschuldet war, dass zu den Festtagen nicht gutes an Entertainern mitten im Indischen Ozean gefunden werden konnte ? ..... oder es musste gespart werden ?? ohne Live-Musik - nur vom Band.... und dies bei einer so guten technischen Bühnenausstattung mit allem Pipapo ! Insbesondere die 3 Musikergruppen (davon ein Alleinunterhalter !) waren sehr grenzwertig auf unterirdischen Niveau. Nur 1 x alle zusammen auf dem VIP-Kapitänsempfang haben sich einigermaßen gut angehört, wo sie gezeigt haben, dass sie eigentlich auch ohne Playback musizieren könnten. Bingo war aufgrund der 4 - 5 Sprachnansagen auch nervig und zu vermeiden. Ansonsten die Animation für Costa normal und erwartungsgemäß auf schrägem Niveau. Da wir diese Tour vor 3 Jahren auf der kleineren NeoRomantika bereits gemacht hatten, wissen wir, dass es Costa eigentlich wesentlich besser können müsste (gerade im Verhältnis zur eigentlich schlechteren MSC, die hier im indischen Ozean mit super Künstlern/Musikern aus Südafrika punktet !)
offensichtlich sehr gut -können wir bare letztendlich nicht beurteilen. Viel junges Volk - wohl wegen der Feiertage / Schulferien - was der fröhlichen Stimmung an Bord zuträglich war - relativ wenig Rentner/Pensionäre.
Das Gym war auf 3 Decks vorne mit guten Techno-Gym-Geräten und super Aussicht (mit Whirlpool innen) - sah recht gut aus und war auch manchmal voll, wurde aber von uns nicht genutzt. Aus dem Tagesprogramm konnte man an Angeboten wenig dort entnehmen. Ansonsten gab es nur am Heck eine Wasserrutsche (für Kinder ?)
Aufrund der vergleichsweise enormen Preise im Spa, haben wir diesen nicht genutzt - trotz aller Fake-Angebote und Clubrabatte, war hier kaum was für 60Min unter EUR 130 zu bekommen. Wir haben davon Abstand genommen, zumal wir wissen, was an Land zu bekommen war. Das Personal war sehr auf "Verkaufen" gebürstet - die Räumlichkeiten sahen aber gut aus. Anwendungen lieber für halb soviel Geld vorher oder nachher im Hotel in Mauritius war nehmen. Im Verhältnis zu unserer gleichen Kreuzfahrt vor 3 Jahren sind die Preise gefühlt um 100 % angehoben worden. An der Aperol-Spritz-Bar am Heck gab es einen schönen "Erwachsenen"-Pool mit Jacuzzi, wo Nachmittags ein DJ auflegte. Die beiden Mittel-Pools waren mit Kindern/Jugendlichen sehr überlaufen (Feiertagskreuzfahrt !) laut und quirlig zzgl Bespaßung durch das Animationsteam sowie Themenbuffets an einigen Seetagen (man beachte das "deutsche" Buffet, was unglaublich gut ankam und höchst witzig war ;-))))....die Passagiere haben sich offensichtlich sehr wohl gefühlt. Ruhige und schattige Ecken waren aber stets zu finden, wenn auch einige Sonnendecks nicht mal geöffnet und zugänglich waren. Die Poolsauberkeit ließ am Ende des Tages nach einer derartigen Frequenz erwartungsgemäß zu Wünschen übrig - insbesondere im Gym - was durch den bemühten Einsatz der Poolattendants nicht zu verhindern war.
Haupt-Boarding ist auf Mauritius und Reunion, so dass sich die Massen verteilen. Trotzdem waren wir froh, dass wir wegen der gebuchten Kabinenkategorie die Schlagen umgehen durften - hat alles sehr gut und schnell geklappt. Servicetechnisch war nichts zu beanstanden - alle höflich, freundlich und zuvorkommend.
30
Informel
Famille et plaisir
Neutre
Moins de CHF 50 par jour
Die Kreuzfahrt war offensichtlich sehr, sehr günstig zu buchen oder wurde vielleicht auch in einigen Ländern verramscht. Dies ist am allg Publikumsniveau zu merken. Es ist aber auch keine Luxus-oder Expeditions-Kreuzfahrt, wenn auch es ein 2-Klassensystem an Bord gibt. Spaß, Erholung, Land und Leute stehen im Vordergrund. Von 2800 Passagieren (Schiff ist für die Route und tw auch die Häfen einfach zu groß (!) - obwohl es eigentlich bereits ein "kleineres" Schiff im Kreuzfahrtmarkt ist ) waren alleine 1500 Pas. französisch sprechend (Überwiegend aus Reunion) ! Hauptmarkt sollte eigentlich Italien sein, was aber außer bei den Ansagen nicht zu merken war. Auffallend waren viele Osteuropäer (Ungarn, Tschechen, Russen etc.) - auch einige Asiaten, Israelis und Südafrikaner sowie Australier und Amis waren vertreten. Ähnlich Deutsch sprechend (meist Österreich/Süddeutsch/Schweizerdeutsch) waren laut Angabe der deutschen Hostess (sehr nett) nur 230 Gäste, die offensichtlich aber alle die höheren Kabinenkatergorien gebucht hatten und sich im Clubrestaurant Medusa versammelten..... ;-(( Fremdsprachenkenntnisse sind vor Vorteil ! Das Publikum ist in der Masse recht einfach und leger, weshalb man Abendrobe/Smoking zu Hause lassen kann - obwohl mind 3 Gala-Abende + Festtage angekündigt waren. Dunkler Anzug/Cocktailkleid reicht. Bitte beachten: tägl. Kleiderempfehlung steht in der Bordzeitung, wobei es auch Themenabende gibt (Deckspartys !) => White-Night (alles in weiß) / Italien-Night (rot-weiß-grün) / Neon / Pallietten/Strass / etc. - Vorbereitung und Mitmachen ist alles ! Nervig sind die Fotografen, die Costa-Umsatz machen müssen ! Das Costa-Ausflugsprogramm ist überteuert und nur bedingt zu empfehlen. Teilweise Massenabfertigung, überlaufen und ein ewiges Warten mit Zeitverschwendung. Nicht die Gastzufriedenheit, sondern die Gewinnmaximierung steht im Costa-Vordergrund. Zwar wurde die teilweise Schlechtleistung der Ausflüge durch Rückerstattung anerkannt, jedoch wäre es kaufmännisch besser gewesen, lieber kurzfristig Ausflüge auch komplett abzusagen, als Bewusst die Gäste ins Wetterchaos zu schicken. Außer auf Madagaskar ist es im Internet einfach und günstiger qualitativ bessere, persönlichere und individuellere Privatausfüge zu buchen (Seychellen, Mauritius etc., mit Chauffeur, zum Teil auch auf deutsch - Liegeplatz im Hafen ist meist dazu ideal). Auf Reunion lieber mit Mietwagen selbst auf die Pirsch gehen (Mietwagen im Hafen Le Port vorher reservieren (Avis/Budget) und abholen/parken) - die Strassen dort sind Dank EU-Förderung besser als in D.) - geht schneller und man sieht mehr. Auf Madagaskar sind die Ausflugsmöglichkeiten überschaubar und privat nur unter Vorsicht zu empfehlen. Gerade Natur und Tierwelt sind absolut sehenswert, aber Besucher sollten sich stets bewusst sein, dass man als Europäer hier verständlicherweise für die Einwohner ein Besucher von einem fremden Stern ist ! Die Costa-Ausflüge hier sind eigentlich alle ähnlich, weil wenig Möglichkeiten bestehen. Somit steuern alle Touren zeitversetzt die gleichen Orte, Strände, Leuchttürme, Bäume, Lemurenparks usw. an. Mitnahme von Illy-Kaffekapseln für die Espressomaschine ist NICHT erforderlich - man wird damit "zugeschüttet". Internet ist an Bord verständlich nur mäßig, wobei das Social-Media-Flat-rate-Angebot mit rd EUR 50,00 meistens ausreichend sein dürfte. Wir hat das größte 3 GB-Angebot gebucht (EUR 110,00), was wir selbst mit Büroarbeit und Telefonie nur zur Hälfte aufbrauchen konnten. Jedoch sollten kleine Geschenke (Süßigkeiten etc.) für Service und Ausflüge mitgenommen werden. Dazu muss nicht das Buffet geplündert werden, was die zusehende Vermüllung und Verunreinigung der Inseln nur förderlich ist. Unglaublich sind einige Planungsdesaster von Passagieren oder Reisebüros: Ausschiffung war teilweise am 2. Liegetag bereis ab 3 Uhr morgens in Mauritius, weil die Flieger früh losgingen. Andere gingen bereits am 1. Tag kurz nach Anladung in Mauritius von Bord (oder sogar in Reunion)..... am besten selbst ein Vor- und Nachprogramm in einem Hotel auf Mauritius buchen und bequeme Flugzeiten wählen. Die Insel bietet so viel um die Kreuzfahrt gemütlich zu starten oder ausklingen zu lassen.