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Insgesamt kann dieses Schiff empfohlen werden.
Von Venedig über Bari nach Katakolon. Izmir konnte danach wegen des starken Windes (Stärke 10) nicht angelaufen werden und als Ersatz wurde schließlich Nafplion in Griechenland gewählt. In Nafplion ankerte die Magnifica vor dem Hafen und die Ausschiffung erfolgte in Tenderbooten, was sehr gut funktionierte. In Istanbul war die Lage des Hafens sehr gut und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konnten sogar zu Fuß erreicht werden. In Dubrovnik wurde der neue Hafen, ca. 15 Fahrminuten von der Altstadt entfernt, angelaufen. Alle Ausflüge (selbst organisiert) verliefen ohne Komplikationen und die Reiseziele waren gut gemischt ausgewählt. Das Fiasko begann jedoch bei der Ankunft vor dem Hafen in Venedig. Die Hafenbehörden sperrten den Hafen Venedig wegen des starken Nebels. Dort wurde viel zu lange gewartet und erst nach 6 Stunden Wartezeit (vorerst ohne Kabine) nach Triest verlegt. In Triest dauerte die Ausschiffung an Bord insgesamt schon 3 Stunden und infolgedessen verlangte der Rücktransfer nach Venedig zum Parkplatz mit überaus schlechter Organisation den Menschen die letzten Nerven ab (ehe sie sich wie Tiere mit ihren Koffen gegenseitig beim Einsteigen und Verladen des Gepäcks behinderten). In Venedig angekommen waren insgesamt 16 Stunden vergangen und die Heimreise im eigenen PKW musste somit um 01:30 Uhr am Folgetag stattfinden.
Die MSC Magnifica ist ein sehr neues Schiff ( BJ 2010 ) mit sehr guten Ausstattungen an Bord. Von Poll, Hallenbad, Whirlpools angefangen bis hin zum Buffet am 13. Deck sowie den Restaurants mangelte es an nichts. Auch die täglichen Vorstellungen im Theater waren gut vorbereitet und mit zahlreichen artistischen Darbietungen unterlegt. Angeführt können jedoch die eher wenig guten Deutschkenntnisse vor allem in der Rezeption bemängelt werden.
Balkonkabine, außen, Deck 10, bot alle ausreichenden Annehmlichkeiten und lag Steuerbord hinten vor dem Heck. Es waren keine störenden Geräusche oder Gerücke vorhanden. Safe funktionierte gut, auch die im TV abrufbaren nautischen Informationen zur Kreuzfahrt waren gut verständlich.
Der Check-In nach Selbstanreise zum direkt nächst dem Schiff gelegenen Parkplatz in Venedig verlief um 13.00 Uhr sehr rasch und die Kabine konnte danach schon um 13:30 Uhr bezogen werden. Beim Check-Out (der nicht in Venedig, sondern ca. 12 Stunden später in Triest erfolgte) war die Organisation miserabel. Nach der Gepäckabholung direkt am Pier, was noch funktionierte, mussten die schon genervten Passagiere in einem heillosen Durcheinander ohne Organisation selbst die Busse nach Venedig finden. Wenn man nicht durch die Menschenmassen erdrückt oder die anreisenden Busse und LKWs niedergestoßen werden wollte, war ein Zuwarten bis zu den letzten Bussen nach Venedig erforderlich.
50
Festif
Classique et élégant
Bon
Als Reisezeit war dieser Termin Mitte November für die Besichtigungen in den einzelnen Zielen noch sehr gut und die Temperaturen mild. Ausgenommen in Istanbul lag die Temperatur nur noch bei ca 9 Grad, es war also eher kalt.