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Eine Coronaversicherung als Pflichtversicherung wurde von Costa als Bedingung gefordert. Die Rezeption war wegen Corona nicht besetzt, nur telefonisch erreichbar. Alle anderen Stände mit Verkauf waren mit Personal besetzt. Die kostenfreie Sauna im Fitnessstudio war wegen Corona geschlossen, aber im kostenpflichtigen Spa-Bereich geöffnet. Nur kostenpflichtige Landgänge und mit Maske waren möglich, Pflicht bei Costa, alle anderen Schiffe hatten freien Landgang. Aber das Personal von Costa ging eigenständig an Land. Deutschsprachig deklarierte Ausflüge wurden z. T. in Englisch gehalten. Das Selbstbedienungsrestaurant bot mit geringer und fast gleicher täglicher Auswahl ihre Speisen. Das Angebot an Obst war unter aller Würde mit schwarzen Bananen, ein paar Äpfeln und harten Birnen. Erst wenn man versuchte ein Foto zu machen wurden auch andere Früchte gereicht. Italienische Passagiere bekamen anderes Obst auf Anfrage. Also, wenn man diskriminiert werden will, muss man auf die Costa gehen. Alles wurde mit Hygiene und Abstand begründet: Bei den Bustransfers zu den Ausflügen waren die Busse bis auf den letzten Platz besetzt. Beim obligatorischen Coronaschnelltest standen alle dicht an dicht. Am Tag vor Ausschiffung in Genua musste nochmals ein Schnelltest gemacht werden. Welche Auswirkungen das gegebenenfalls gehabt haben könnte sei dahingestellt. Es drängt sich der der Verdacht auf, dass Costa für die Abwicklung seinen Obolus erhalten hat. Aber das Personal hielt es teilweise mit der Hygiene nach dem Toilettengang nicht so genau. Auf Händewaschen wurde verzichtet. Ein Hinweis darauf wurde einfach abgewunken. Quintessenz: Nie wieder Costa.