Wir sind für Sie da.
Bei der Auswahl unserer nächsten Kreuzfahrt werden wir besonders auf die Qualität des Entertainments achten, speziell auf das Musik- und Tanzangebot.
Man merkt dem Schiff "Costa Deliziosa" an, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat. An vielen Stellen sind Abnutzungsspuren erkennbar und die Innenausstattung ist nicht mehr auf dem neuesten Stand.
Unsere Glücks-Balkonkabine war groß und sauber und entsprach unseren Vorstellungen.
Die Speisen in den Restaurants waren in Ordnung, allerdings hatten wir den Eindruck, dass das Essen in den letzten Tagen der Reise schlechter wurde. Dies mag allerdings auch an einem Gewöhnungseffekt liegen. Der Service war stets ausgezeichnet Die Buffetrestaurants haben wir nur benutzt, wenn die Zeit es nicht anders zuließ. Hier haben uns viele Dinge gestört: lange Wartezeiten, relativ geringe Auswahl mit teils schlechter Qualität und schlechtem Service, viel Gedränge und Lärm so wie wenig Sitzmöglichkeiten. Sowohl die Speisenauswahl als auch die Qualität der Speisen hatte eher Kantinenniveau.
Wir haben uns, nach zwei Jahren Coronaabstinenz, auf die von früheren Kreuzfahrten her bekannte Unterhaltung mit Tanzmusik für Paartanz sehr gefreut. Leider wurden wir hier sehr enttäuscht, da die Bands bei Weitem nicht mehr das Niveau von früher her haben. Nach Rückfrage bei der deutschen Reiseleiterin wurde uns erklärt, dass Costa ein jüngeres Publikum ansprechen möchte, und von daher die Bands keine klassische Tanzmusik (ChaChaCha, Rumba, Tango, Walzer, etc.) mehr spielen dürfen. Auch die Theateraufführungen haben uns nicht besonders gefallen. War sehr altbacken. Nur die artistischen Einlagen durch das ukrainische Tanzpaar waren außergewöhnlich.
Der Saunabereich sah sehr abgenutzt aus. Man hat gemerkt, dass hier gespart wird (keine Bademäntel, Wintergarten kalt, laut und ungemütlich, nahezu alle Schließfächer ohne Funktion). Der bezahlte Spatag war sein Geld nicht wert!
Die Information, dass der Check-in in der Cruising-Halle in Venedig stattfindet, obwohl die Abfahrt von Marghera erfolgen sollte, hat uns erst bei der Zuganreise erreicht, da witterungsbedingt das Schiff von Triest anstelle von Marghera abfuhr und wir daher über den Check-in in Venedig und den Transport von Venedig nach Marghera informiert wurden. Beim Check-out wollten wir, wegen unsere Zugabfahrt kurz nach 12 Uhr, eine frühere Abfertigungszeit bei der Rezeption erbitten und bekamen nach langer Diskussion eine Viertelstunde früher zugebilligt, d.h. statt 11:15 Uhr nun 11:00 Uhr!! Dies führte zu einem erheblichen Stress bei der Abreise!! Wir wurden im Vorfeld überhaupt nicht gefragt bzw. informiert. Zudem bekamen wir von der Dame an der Rezeption zum Ablauf der Ausschiffung eine Falschaussage, was den Ablauf zeitlich nochmals stark verlängerte.
50
Formelle
Casual
Neutre