Wir sind für Sie da.
Nachdem wir bereits mit der Norwegian Dawn und der Norwegian Jade gefahren sind war die Norwegian Star für uns eine große Enttäuschung. Alles mindesten 2 Klassen schlechter. Mini Suite scheint auch nicht gleich Mini-Suite zu sein.
Die Route war bis auf Helsingborg in Ordnung, diesen Hafen hätte man sich sparen können.
Die Landausflüge waren im allgemeinen überteuert. Den Ausflug in Helsingborg sowie den gesamten Hafen hätte man sich sparen können (22 sm bis Kopenhagen!) - er bot bis auf das Schloss nichts interessantes an, der Fahrer und die Führerin kannten sich nicht aus und verfuhren sich deshalb mehrmals. Insofern erst recht zu teuer.
Das Schiff ist veraltet und bedarf der Renovierung. Im Restaurant "Market Café" fühlt man sich wie in einer Kantine! Dort zog es ständig. Im übrigen waren alle Restaurants und sonstigen allgemeinen Aufenthaltsräume stark heruntergekühlt. Die Boutiken boten nur "Schund" an. Allerdings war das Personal außergewöhnlich freundlich, was einen wieder etwas versöhnt hat.
Wir hatten eine "Mini-Suite" auf der Backbordseite. Diese angebliche "Mini-Suite" war sehr eng und völlig unpraktisch möbliert. Leider lag diese Kabine ständig auf der Schattenseite des Schiffes, was nicht für das Reisebüro spricht. Dieses hätte wissen müssen, dass bei einem ständigen Nord-Ostkurs die Bakcbordseite immer im Schatten liegt! Der Balkon hatte erhebliche Rostschäden und war sehr klein. Die Fenster wurden zwar abgespritzt, jedoch nicht geputzt. Ansonsten war die Kabine sauber. Eine gewisse Hellhörigkeit war vorhanden - man hörte das Nachbarfernsehgerät. Im Badezimmer waren zu wenig Schränke und Ablagemöglichkeiten. Wie überhaupt die Unterbringungsmöglichkeiten für Kleidung und Wäsche nicht ausreichend waren. Dafür konnte man allerdings die Koffer unter den Betten verstauen, was sonst nicht immer möglich ist.
Wie gesagt, das Buffet-Restaurant "Market-Café" hat den Charme einer Kantine. Es war dort zugig und immer sehr kalt. Das Restaurant "Versailles" war ebenfalls ein Eiskeller, aber archtiktonisch etwas besser gestaltet als das Restaurant "Aqua". Dieses war dafür nicht so heruntergekühlt. Das Essen in diesen beiden Restaurants war durchschnittlich. Die Spezialitätenrestaurants sind z. T. überteuert. Eine Zuzahlung von USD 30,00 pro Person im Steakrestaurant "Cagney´s" ist angesichts der Tatsache, dass die Reise ohnehin Vollpension einschließt einfach zu teuer. Wenn ich in Deutschland ein solches Restaurant aufsuche, zahle ich incl. Getränke auch nicht mehr als € 25,00 pro Person. Sehr gut war das Essen im "Tepanyaki"; allerdings setzte man seinen ganzen Ehrgeiz ein, uns nach einer guten halben Stunde zu verabschieden, obwohl ansonsten kein Gast im Restaurant war. Voll zufrieden waren wir mit dem brasilianischen Restaurant "Moderno". Angebot und Service stimmten. Ebenfalls gut hat es uns im asiatischen Restaurant "Ginza" gefallen, wenn auch in beiden Fällen die Höhe der Zuzahlung wegen der bereits bezahlten Vollpension niedriger ausfallen sollte.
Als Deutscher auf einem amerikanischen Schiff darf man allerdings nicht zu viel erwarten. Für die vielen Seetage wurde aber nicht genügend angeboten, wenn man von Kochkursen, Melonenschnitzereien, Serviettenfalten und Ähnlichem einmal absieht. Die Shows waren überwiegend gut. Die Qualität der übrigen Künstler (Geigerin, Artisten, Magier) war nicht berauschend. Sehr gut war dagegen der Klavierspieler und Sänger Mr. Mortown Stan Sykes in der Bar Gatsby´s.
Wir hatten keine Kinder mitgenommen.
Nicht genutzt
Check-in war sehr zügig; der Check-out könnte besser organisiert sein. Die Fremdsprachigkeit im allgemeinen war eher dürftig. Glücklicherweise war ein Deutsche an Bord für die deutschsprechenden Gäste vorhanden. Diese junge Dame kann man nur mit "sehr gut" bewerten.
70
Décontracté
Casual
Mauvais