Wir sind für Sie da.
Ein schönes Schiff mit vielen Annehmlichkeiten (häufig allerdings nur gegen entsprechende Aufpreise)
Katakolon: Ausflug nach Olympia in Eigenregie gut zu machen für kleines Geld (Hin- und Rückfahrt pro Person 2 € zuzüglich Eintritt) Piräus: Kap Sounion interessant (vor allem bei gutem Wetter), Akropolis ist auf eigene Faust deutlich preiswerter zu haben, solange man das Taxi außerhalb des Hafengebiets besteigt Rhodos: Stadtbesichtigung ist zufuß gut zu machen, besonders weiter oben im Ort gibt es viele absolut verträumte Gässchen und im Sommer wohl auch einen wunderschönen Ausblick von den alten Stadtmauern über den Ort aufs Meer Alexandria: Ausflug nach Kairo war sehr lang und anstrengend und was den Verkehr betrifft äußerst gewöhnungsbedürftig (sollte man auf keinen Fall auf eigene Faust machen). Die Besichtigung der Zitadelle und Moschee war ebenso wie die sogenannte Nilkreuzfahrt eine Enttäuschung für uns, die Pyramiden sollte man jedoch nicht versäumen. Marmaris: Regen, Regen, Regen, deswegen verzichteten wir darauf, den gebuchten Jeep-Ausflug anzutreten. Schade, es wäre bestimmt interessant gewesen, einen Eindruck von der Landschaft und den umliegenden Bergdörfen zu bekommen. Heraklion: Ausflug nach Knossos läßt sich gut und preiswert mit einem öffentlichen Bus (Linie 2) bewerkstelligen (1,30 € pro Person für die einfache Strecke, Eintritt 6 €) Vorteil: auf dem Rückweg kann man in der Stadt aussteigen und den Stadtbummel gleich anschließen. Neapel: Ausflüge in die direkte Umgebung Neapels (Pompeji, Herkulaneum, Capri, Sorrent sind einfach in Eigenregie durchzuführen mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Schnellbooten, Fähren und Zügen. Wir waren in Sorrent per Schnellboot hin und mit dem Zug zurück für 14,30 € pro Person.
Die MSC Poesia gehört mit 16 Decks und einer Länge von knapp 300 m sicher schon zu der neuen Generation der Kreuzfahrtschiffe: so groß, dass die Laufwege auf dem Schiff schon ganz beträchtlich sind. Ausstattung mit Bordeinrichtungen ( Läden, Bars etc.) ebenso wie Möblierung und Sauberkeit lassen nichts zu wünschen übrig. Vermisst haben wir eine Lounge, die einem erlaubt das vorbeiziehende Panorama auch bei kaltem, windigen Wetter zu genießen. Es kann keine Lösung sein, dass viele Gäste nach den Mahlzeiten in der Cafeteria sitzen bleiben bis sie geschlossen wird (und damit die Plätze blockieren), nur weil es ansonsten kaum öffentliche Innenbereiche gibt, die einen Ausblick nach draußen gewähren. Wenig erfreulich ist, dass es in den Service-Restaurants abends nur zwei Sitzungen gibt und man sich auf eine Essenszeit für die gesamte Reise festlegen muss und damit ziemlich eingeschränkt wird in der persönlichen Tagesplanung. Wünschenswert wäre auch für abends ein ständiges Buffetangebot und in den Service-Restaurants der Übergang zu "Freestyle-Dining", wie es z.B. bei NCL üblich ist. Die Menge der eingeschlossenen Leistungen (z.B. Anzahl der Mahlzeiten etc.) entspricht den allgemeinen Gepflogenheiten (auch bei anderen Gesellschaften), allerdings könnte man mehr Wert auf Qualität statt auf Quantität legen.
Unsere Balkonkabine auf Deck 9 hinten entsprach den üblichen Standards auf 4Sterne Schiffen dieser Art.
Siehe auch Beschreibung unter Punkt "Schiff Allgemein"
Unser Bedarf an Entertainment ist eher gering, allenfalls abends Musikuntermalung in den Bars.
Auch hier ist unser Bedarf eher gleich null.
Der Service an Bord entsprach von wenigen Ausnahmen abgesehen unseren Erwartungen. Katastrophal war die Prozedur beim Check-in. Alle schönen Ankündigungen von Vorteilen bei Express-Check-in oder MSC-Club-Check-in haben sich als leere Worte erwiesen, sehr enttäuschend und frustrierend. Das Ganze fand obendrein in einer extrem zugigen, wenig einladenden Halle mit dem Charm einer alten Fabrikhalle statt. Das Check-out war o.k., wenn man mal davon absieht, dass in dem uns zugewiesenen Wartebereich keine Durchsagen/Aufrufe zu hören waren.
50
Décontracté
Casual
Neutre
Für diese Reiseroute sollte man eine etwas wärmere Zeit wählen, da auch im Mittelmeer der Winter durchaus spürbar ist. Für Innenkabinler: Zu dieser Zeit ist der Aufenthalt auf den Außendecks kaum möglich (niedrige Temperaturen und viel Wind bzw. Zugluft).