Wir sind für Sie da.
Die JEWEL OF THE SEAS ist eigentlich ein gutes Schiff mit tollem Personal, auf dem man eine tolle Reise verbringen kann. Man muss eben wissen, worauf man sich einlässt. Von den Passagieren kann sich je nach Route und Saison natürlich auch ein ganz anderes Bild ergeben. Daher haben wir uns auch für eine Weiterempfehlung ausgesprochen - trotz der angeführten Defizite auf DIESER Tour. Und was dem einen missfällt, löst bei anderen vielleicht grenzenlose Begeisterung aus. Unserer Erfahrung nach, entfaltet Royal Caribbean sein Können vor allem auf den größeren Schiffen (z.B. Liberty of the Seas, ALLURE OF THE SEAS) die nicht nur moderner ausgestattet sind, sondern auch mehr Abwechslung und Niveau in Sachen Unterhaltung bieten und auf denen für noch mehr Passagiere ganz andere Raumkonzepte entwickelt wurden. Die angelaufenen Häfen auf unserer Mittelmeer-Reise waren megaklasse! Insofern war auch diese Kreuzfahrt insgesamt ein tolles Erlebnis. Die Jewel würden wir aber zumindest im August und auf dieser Route nicht noch einmal wählen.
Entgegen manch anderer Meinung emfanden wir das Schiff insgesamt in einem sehr guten Zustand mit sehr hübschen und ordentlich gepflegten öffentlichen Bereichen und gemütlichen Kabinen. Wir haben deswegen auch darauf verzichtet, auf einem Gefährt, das Tag und Nacht im Wasser schwimmt, jede kleine rostige Stelle am Balkongeländer zu fotografieren, da dies - sofern man sie denn überhaupt sieht - unseres Erachtens nicht zu einer Beeinträchtigung des allgemeinen Wohlbefindens oder gar der Sicherheit an Bord führt. Gleichwohl gibt es inzwischen natürlich auch bei Royal Caribbean modernere Schiffe, die nicht nur in Sachen Design, sondern auch bei der Ausstattung und der Unterhaltung an Bord weltweit Trends setzen. Die JEWEL gehört sicher nicht dazu, hat aber prinzipiell erst mal alles, was man braucht, um sich wohlzufühlen: Das sind neben den hübschen, wenn auch eher kleinen Kabinen das Windjammer-Buffetrestaurant mit einer sehr guten Auswahl an Speisen, einem Hauptrestaurant, in dem A-la-Carte gespeist wird, Spezialitätenrestaurants gegen Aufpreis, ein Theater, ein erstaunlich großes Casino, einige Bars, ein Kino, einige Shops, ein Frisör, einen Fitnessraum, einen Spa für Massagen und natürlich ein Pool-Deck mit einem Hauptpool sowie einem überdachten Poolbereich für Gäste ab 16, dem "Solarium". Und damit sind wir bereits bei dem größten Problem: Das Pool-Deck ist bei voller Auslastung schlichtweg viel zu klein für alle Gäste. Mehr dazu schreibe ich unter dem entsprechenden Punkt weiter unten. Hinzu kam: Das Schiff war fest in italienischer Hand. Es anscheinend leider ein natürliches Gesetz, dass Menschen einer Nationalität jegliche Manieren, gutes Benehmen und Bildung buchstäblich über Bord werfen, sobald sie in größeren Horden irgendwo einfallen. Das ist von Deutschen und Briten ja hinlänglich von diversen Urlaubsregionen bekannt, die Italiener bilden da leider auch keine Ausnahme. Von den meisten Ihrer Mitreisenden sollten Sie nicht allzuviel erwarten, vor allem kein Niveau. Die meisten sind laut, sie schreien quer durch die Restaurants, sie drängeln sich in Bussen vor oder laden sich kiloweise Essen auf ihre Teller, um am Ende die Hälfte davon unangerührt wegschmeißen zu lassen. Und nicht nur andere Gäste, wie die Amerikaner, selbst die Bediensteten, die ja auf dem Schiff rund um den Globus fahren und dabei schon Einiges erlebt haben dürften, empfanden das italienische Klientel als anstrengend. Eine von ihnen sprach nach dem Besuch des Buffetrestaurants von "Zuständen wie in einem Zoo". Da die Italiener außerdem den Großteil der Gäste stellten, wurde bei Teilen der Bordunterhaltung sogar auf Englisch verzichtet und nur in italienischer Sprache moderiert. Für eine Reederei, die sich als "International brand" sieht, eigentlich nicht akzeptabel. A propos Sprache: Während die Durchsagen in englischer und italienischer Sprache einwandfrei funktionierten, hatten die deutschen Durchsagen - z.B. bei Informationen zur Route oder aktuellen Temperaturen - mit deutscher Grammatik nicht mehr viel zu tun. Zudem wurden Uhrzeiten in der Übersetzung falsch wiedergegeben: Während der Kapitan von der Rückkehr um 17.30 Uhr sprach, machte die "internationale Botschafterin" im deutschen 16.30 Uhr daraus. Auch im Tagesprogramm, das auf der Kabine auslag, wichen die Zeitangaben zwischen den einzelnen Sprachen immer wieder ab. Wir haben grundsätzlich nicht die Erwartung, dass auf einem internationalen Schiff überhaupt deutsch gesprochen wird, aber wenn, dann soll man es doch bitte richtig machen oder ganz lassen. Ohne Englischkenntnisse kommt man auf diesem Schiff ohnehin nicht sehr weit. Die meisten Bediensteten können nur englisch oder sehr wenig deutsch. Die Leistung des Personals ist übrigens meistens sehr, sehr gut! Highlight waren unser Kabinensteward und unsere beiden Kellner im Restaurant am Abend. Besser geht es kaum! Neben den bereits erwähnten Italienern (rund 90%) waren vorwiegend Amerikaner, Deutsche sowie einige Franzosen, Gäste aus dem Benelux-Raum, Russen und asiatische Passagiere dabei. Bezahlt wird auf dem Schiff bargeldlos mit der Zimmerkarte in US-Dollar. Auf Getränke aus der Bar kommen immer noch 18% "Gratuity-Charge", also ein automatisches Trinkgeld, hinzu. Preise für die Getränke sind ingesamt sehr hoch. Darüber hinaus berechnet die Reederei jedem Gast pro Tag nochmals ein festes Trinkgeld: 13,50$ in den Innen-, Außen- und Balkonkabinen sowie 16,50$ in den Suiten. Wer etwas auszusetzen hat, kann beim Guest Service an der Rezeption vorsprechen und dieses auch reduzieren. Umgekehrt ist es natürlich auch möglich, dem Personal für herausragenden Service zusätzlich weitere Tips zukommen zu lassen. Am Ende der Reise wurden Briefumschläge auf den Kabinen verteilt, in die man weitere Trinkgelder legen konnte, aber natürlich nicht musste. Am Ende zahlt man die aufgelaufenen Rechnungsbeträge entweder mit Kreditkarte (das ist am praktischsten, weil das Bordkonto bis zum Morgen der Ausschiffung geöffnet bleibt) oder in bar. Bei letzterer Variante wird das Bordkonto allerdings am letzten Abend gegen 23 Uhr geschlossen. Während der einwöchigen Tour hatten wir zwei formelle Abende, an denen sich die Gäste für das Hauptrestaurant etwas feiner "aufgebretzelt" hatten. Es muss sich allerdings niemand in einen teuren Smoking, den Designer-Anzug oder das Cocktailkleid schmeißen, wenn er nicht will. Auch die Krawatte kann zuhause bleiben. EIne hübsche Hose und ein Sakko für den Herren, ein hübsches Outfit für die Dame reicht auch. Nur kurze Hosen sind in den Bedienrestaurants grundsätzlich nicht gestattet. Im Buffetrestaurants ist Badekleidung nicht erwünscht. Ansonsten sind die Kleidervorschläge tatsächlich als Vorschläge zu verstehen. Die meiste Zeit galt "Casual" - also der legere Freizeitlook. Daneben gibt es noch "festlich", also eine Stoffhose, Anzug und Hemd für den Herren, ein Kleid für die Dame. Aber auch das wird nicht streng ausgelegt. Männliche Gäste, die eine ordentliche Hose, ein Hemd und saubere Schuhe dazu tragen, sind eigentlich immer passend angezogen. Alle Bereiche schienen barrierefrei zugänglich, wir haben auch Passagiere mit Rollstühlen an Bord gesehen. Der Altersdurchschnitt war wohl auch wegen der Hauptsaison im August überraschend jung: Von Anfang 20 bis ins hohe Alter waren alle möglichen Altersgruppen vertreten. Sämtliche Bereiche waren sehr sauber, überall wurde auf Hygiene sehr geachtet. Spender mit Desinfektionslotion sind überall auf dem Schiff verteilt. Internet ist wie auf den meisten Schiffen sehr teuer. Es gibt Tagespakete (24$) oder Pakete, die man für die ganze Reise buchen kann. Meist sind die Tagesraten der Mobilfunkanbieter fürs Ausland inzwischen um ein Vielfaches günstiger, sofern man sich an Land aufhält. An Seetagen kann man das eigene Handy ja auch einfach mal ausgeschaltet lassen und sich entspannen.
Wir hatten eine Balkonkabine auf Deck 9. Obwohl die Aufzüge in der Nähe lagen, haben wir nichts davon gehört. Die Kabinen gehören mit rund 15qm plus etwa 5 qm Balkon sicher nicht zu den geräumigsten auf See, aber sie sind gemütlich. Mit einem sehr bequemen Bett, einem Sofa, einem kleinen Schreibtisch mit Wandspiegel, Schubladen und Safe, einem Schrank mit ausreichend Stauraum und einem schlichten Badezimmer. Fernseher mit Pro7, Sat.1 und ARD als deutsche Sender. Dazu internationale Programme, Pay-TV und Infokanäle zur Route. Jeden Morgen eine Morning-Show. Ganz toll war der Balkon. Übrigens sind die Balkons auf Deck 7 im vorderen Bereich des Schiffes teilweise etwas größer. Dadurch dass sie dort aber etwas über den Schiffsrumpf hinausragen, sind sie von oben im vorderen Drittel einsehbar. Wer dort aber keine unanständigen Sachen treibt, den dürfte das nicht stören. Der größte Teil ist ebenfalls privat. Die Klimaanlage ließ sich von den Temperaturen, nicht aber von der Intensität einstellen. Wir haben sie zur Nacht immer etwas höher gedreht, da es recht schnell kühl werden kann. Unser Kabinensteward hat die Kabine mit Ausnahme des ersten Tages immer zweimal und immer tiptop gereinigt. Am Abend gab es die fast schon obligatorischen Tiere, die aus Handtüchern gefaltet wurden. Wir haben uns in unserem "Stateroom" immer sehr wohl gefühlt. Übrigens einer der wenigen ruhigen Rückzugsmöglichkeiten, wenn es an Deck oben mal wieder etwas lauter zugeht. Noch ein Hinweis: Sofern Sie Ihre Kabine frei wählen können, sollten Sie keine Kabine wählen, die sich unmittelbar in der Nähe der Lobby bzw. des Atriums befindet. Dort sind am Abend auf Deck 4 immer Bands, die bis in den späten Abend hinein relativ laut Musik spielen, Zwar wird eine Zwischentür geschlossen, aber es ist dennoch mit Geräuschen zu rechnen.
Die Kritik bezieht sich jetzt nur auf die Qualität der Speisen. Über das Verhalten anderer Gäste habe ich ja bereits eingangs geschrieben. Die Auswahl ist insgesamt sehr gut. Im Buffetrestaurant gibt es eine Mischung aus Fastfood (Burger, Pizza, Hotdogs und Pommes), asiatisch-indischer und europäischer Küche. Von Tandoori-Hühnchen bis Kartoffelpüree, von Salat und Oliven bis hin zu Suppen und leckeren Desserts reichte die Auswahl. Auch beim Frühstück eine gute Auswahl. Lediglich frischer Orangensaft musste dort extra bezahlt werden, sofern nman diesen nicht in einem Getränkepaket inklusive hat. Dann kostet ein großes Glas allerdings happige 3,95$ plus 18% Gartuitycharge. Auch Cappucino oder Latte Machiato sind nicht im Reisepreis enthalten. Lediglich Filterkaffee, Eiswasser, (ungesüßten) Eistee und Limonaden sind immer kostenfrei erhältlich. Trotz der Vielzahl der Gäste hat man im Windjammer immer schnell einen Platz gefunden. Sehr schön: Man kann auch ganz hinten am Heck des Schiffes im Freien unter einem Sonnendach essen! Das sollte man unbedingt austesten! Im Hauptrestaurant am Abend gibt es zwei Tischzeiten: 18.30 Uhr und 21.00 Uhr. Die Tische werden in der Regel nach Nationalitäten aufgeteilt. Wir hatten vier sehr lustige Begleiter aus Deutschland an unserem Tisch. Beim Abendessen lag der Fokus auf europäischen Gerichten (Nudel- und Hühnchengerichte, FIschgerichte, Schnecken, Shrimpcocktails, Lamm) aber auch asiatische und amerikanische Speisen (Steaks) gab es. Wer großen Hunger hat, sollte sich nicht scheuen, auch mal zwei Vorspeisen zu wählen. Die sind nämlich nicht riesig. Die Hauptgerichte waren von der Menge her sehr unterschiedlich: Mal sehr üppig, dann wieder eher kleine Portionen (vor allem Salate). Dazu köstliche Desserts! Es muss niemand verhungern, es gibt ja noch das Buffetrestaurant, das am Abend bis 22 Uhr geöffnet hat. Wer kein Blattgold benötigt, wird auf jeden Fall fündig und satt! Die Getränke sind sehr hochpreisig: Ein Glas Wein ab 7 Dollar, der Prosecco 8 Dollar, Biere ab etwa 5 Dollar aufwärts, Kaffeespezialitäten wie ein Latte Macchiato knapp 4 Dollar. Alles plus 18% Trinkgeldaufschlag. Sehr empfehlenswert ist in jedem Fall das günstige Getränkepaket "Royal Refreshment" für 8 Dollar am Tag. Dafür bekommt man überall Cola und Sodagetränke an den Automaten und den Bars. Wir hatten für 20 Dollar am Tag das Paket "Royal Replenish", das einem neben frischen O-Säften, Kaffeespezialitäten, Wasser (still und mit Kohlensäure) und alkoholfreie Cocktails versprticht. Letztere haben wir aber an keinem einzigen Tag so bekommen, wie sie in der Karte stehen. Es hat immer irgendeine Zutat gefehlt. Die Barkeeper waren aber immer sehr einfallsreich und haben andere zusammengemixt, die auch lecker waren. Cocktails kosten sonst ab 10 Dollar aufwärts. Ein Caipiroska saftige 15 Dollar! Weitere Getränkepakete mit Wein gibt es für 40 Dollar oder das ultimative Paket für sagenhafte 59 Dollar. Es sollte sich also jeder anhand seiner eigenen Trinkgewohnheiten überlegen, ob sich ein Getränkepaket tatsächlich lohnt. In den Getränkekarten an den Poolbars stehen übrigens keine Preise! Also lieber mal nachfragen, bevor es eine böse Überraschung gibt.
The Tides (Hauptrestaurant)
Schooner Bar
Die Unterhaltung am Abend war im Vergleich zu anderen Schiffen eher schwach. Gute Sänger präsentierten Shows, in denen zwar munter drauflos gesungen wurde, ohne dass aber irgendeine zusammenhängende Handlung erkennbar gewesen wäre. Wer Lust hat, kann sich am Nachmittag oder am Abend im Kino einen Film - meist in englischer Sprache - anschauen, z.B. gab es das neuverfilmte "Dschungel Buch", "Superman vs Batman" oder den Musicalfilm "Mamma Mia". Sehr schön übrigens: Auf einem großen Bildschirm im Poolbereich laufen die FIlme am Abend auch nochmal. Wer will, kann sich also mit einem Glas Wein abends ins Freie oder einen der Whirlpools setzen und dort zuschauen. Eine Pooldeckparty war ganz auf die italienischen Gäste ausgerichtet. Hier wurde sogar auf englische Moderationen verzichtet. Auch bei manch anderen Gameshows moderierten die Hosts ausführlich in italienischer Sprache, englisch wurde nebenbei in zwei kurzen Sätzen abgehakt. Das hat uns leider gar nicht gefallen. Ob einem Shows wie "Männer gegen Frauen" zusagen, bei denen selbstgebastelte Papierflieger durch den Raum geworfen werden oder sich die Paare beim Tanzen Luftballons zwischen die Brust klemmen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Leider fehlte auf dem Schiff wenigstens eine Bar, in der sich Gäste einfach mal ganz entspannt bei einem Glas Wein einen Pianospieler anhören können. Es war immer laut und überfüllt.
Als besonders positiv ist der Fitnessraum hervorzuheben: Top-Ausstattung, eine gute Größe, wer trainieren will, findet hier immer einen Platz. Kostenlos. Daneben gibt es eine Joggingstrecke, einen kleinen Basketball- und Fußballplatz, ein kleines Minigolffeld.
Besonders enttäuscht waren wir vom Pooldeck. So ein Gedränge haben wir bislang noch nie erlebt. An Seetagen waren schon um 9 Uhr alle Liegen belegt, quer durch alle Sonnendecks. Immerhin entfernten die Pool-Attendants alle Handtücher, mit denen LIegen im Vorfeld reserviert wurden. Von Schwimmen kann im Pool ohnehin keine Rede sein. Ob im Außenpool oder im Solariumsbereich innen waren die Pools so voll, dass es gerade für ein bisschen Abkühlung reicht. Was an Seetagen mit schlechtem Wetter im Innenpoolbereich los ist, möchten wir uns gar nicht ausmalen. Tagsüber kann man sich übrigens ein hübsches ruhiges Plätzchen auf Deck 5 suchen. Dort hängen die Rettungsboote. Es gibt dort aber auch ein paar Stühle. Die kann man sich an die Reling stellen, ein Getränk von der Poolbar dazu und man hat einen wunderschönen ruhigen Blick auf das tolle Meer!!! Einen entspannten Tag an Bord können Sie auch haben, wenn Sie sich dazu entscheiden, in einem Hafen an Bord zu bleiben. Während die meisten anderen Gäste an Land sind, können Sie sich ein hübsches Plätzchen am Pool suchen und haben das Schiff "für sich". Massagen sind mit meist über 100 Dollar komplett überteuert.
Egal, wie man nun das Schiff beschreiben mag, der Service war - von wenigen Ausnahmen abgesehen - wirklich sehr gut. Vor allem im Hauptrestaurant haben wir sehr, sehr freundliche, lustige und angenehme Kellner gehabt. Die Crew des Hauptrestaurants wurde übrigens von den Gästen zur Nummer 1 aller 25 Royal-Caribbean-Schiffe gewählt. Schwierigkeiten dürften alle bekommen, die kein oder nur sehr wenig englisch sprechen. Die meisten Bediensteten, die aus 39 Ländern kommen, sprechen eben vor allem englisch. Nur an den Bars gab es einige wenige etwas übellaunige, teilweise gelangweilt wirkende Barkeeper. Aber die waren die Ausnahme. Fotografen gibt es natürlich auch auf der Jewel. Mit 22,99$ plus 22% italienischer Mehrwertsteuer waren die durchaus guten, aber nicht immer gelungenen Bilder, ebenfalls sehr teuer. Anders als auf anderen Schiffen waren die Fotografen nicht aufdringlich. Erstaunlich unkompliziert und sehr vorbildlich war der Check-In. Wir waren gegen 11.30 Uhr am Pier und konnten ohne lange Wartezeit nach Abgabe des Gepäcks einchecken und sofort aufs Schiff. Die Kabinen waren ab 13 Uhr bezugsfertig. Besser geht es nicht!
40
Décontracté
Casual
Neutre
Moins de CHF 50 par jour
Sollten Sie die Mittelmeer-Route ab Civitavecchia buchen wollen, planen Sie in jedem Fall genug Zeit für die Fahrt vom und zum Flughafen ein, sofern Sie nicht eine Vorübernachtung in Rom oder Civitavecchia selbst geplant haben- Wir haben nach der Ausschiffung mehr als 3 Stunden vom Hafen bis Fiumicino benötigt, da an Sonntagen die Züge von Civitavecchia nicht so häufig fahren. Dafür zahlen Sie mit dem Regionalzug nur 11 Euro. Die Reederei bietet Transfers zum Airport für 79$ pro Person an. Vom Hafen gibt es auch Taxen. Uns wurde eine Fahrt für 120 Euro zum Airport angeboten. Wir haben uns dann aber für den Zug entschieden. Wichtiger HInweis: Wenn Sie mit dem Zug nach und von Rom reisen, sollten Sie besonders auf Ihre Wertsachen achten! Taschendiebstähle gehören leider zur Tagesordnung, WIr wären sogar bei der Suche nach einem Sitzplatz beinahe beraubt worden, weil sich ein Mann im Gang (!) an meiner Umhängetasche zu schaffen gemacht hat, während ich mich auf die Suche nach einem Sitzplatz konzentriert habe. Zum Glück haben wir es noch bemerkt. Im Aufzug an einem Gleis in Rom Trastevere wurde ein asiatisches Paar beinahe beraubt. Tragen Sie Taschen immer dicht am Körper. Geldbörsen und Papiere immer in einer verschlossenen, nicht zugänglichen Innentasche, am besten im klassischen Brustbeutel, auch wenn dieser modisch sicherlich nicht viel hermacht oder er Ihnen spießig erscheint. Aber die Diebe öffnen gerade in den oft überfüllten Zügen ihre Rucksacktaschen und langen in die Innenfächer, um an das Portemonnaie zu kommen. Auf keinen Fall in Außen- oder Gesäßtaschen tragen!