Wir sind für Sie da.
Das Schiff war sehr schön und sauber. Toll waren auch die Kabinen und der Service der meisten Mitarbeiter (ausser Rezeption). Wenn man aber bereits einmal mit MSC verreist ist, fällt einem auf, dass überall Einsparungen vorgenommen werden. Vor allem bei der Essensqualität ist mir eine klare Verschlechterung aufgefallen. Ich werde sicher wieder einmal eine Kreuzfahrt mache, dann aber mit einer amerikanischen Gesellschaft. Das Essen wie auch der Service bei Norwegian sind besser und unter dem Strich ist es nicht einmal viel teurer, da Servicegelder und vieles Anderes bereits inbegriffen waren. Wo MSC top ist, ist in Sachen Kinderfreundlichkeit. Spezielle Kindercocktails habe ich bei Norwegian zum Beispiel nicht gefunden.
Das Schiff ist sehr schön und bietet viele Möglichkeiten.
Die Kabinen sind selbstverständlich eher klein, sind aber sehr gut und zweckmässig eingerichtet, so dass man recht viel Platz hat um seine Sachen zu verstauen. Sehr gut war der Zimmerservice, welcher zweimal täglich vorbeikam (abends wurde jeweils das Sofa für die Kinder ausgezogen und zum Schlafen vorbereitet). Was bei der Ausstattung fehlte, waren Bademäntel.
Die Gastronomie hat gegenüber unserer Kreuzfahrt vor knapp zwei Jahren stark abgegeben. Der Orangensaft beim Frühstücksbuffet wäre bei einer Blinddegustation unmöglich als solcher zu identifizieren. Dafür sind jetzt Kellner herumgelaufen und wollten einem für EUR 3.90 einen frischgepressten Saft verkaufen. Ich hatte das Gefühl, dass beim Essen stark gespart wird. Die Auswahl im Selbstbedienungsrestaurant war recht gross. Die Qualität der Speisen nicht schlecht aber auch nichts besonderes. Die Atmosphäre im Selbstbedienungsrestaurant war sehr hektisch. Im Hauptrestaurant war die Atmosphäre am Abend gut. Beim Morgenessen und Mittagessen hat man im Hauptrestaurant aber extrem Einsparungen vorgenommen. Es gibt jetzt neu auch ein Minibuffet. Man kann zwar alternativ noch von der Karte bestellen. Die Qualität dieser Speisen hat gegenüber früher teilweise stark abgenommen. Hier wurde stark an der Sparschraube gedreht. Die Portionen im Hauptrestaurant waren zudem extrem klein. Man konnte aber problemlos noch etwas nachbestellen. Vor allem die Fleischgerichte überzeugten nicht. Beim Prime Rabe Eye konnte man die Garstufe nicht wählen. Zubereitet wurde diese wie ein normaler Braten (völlig durch). Ich hatte dieses Mal keine Getränkepaket. Besonders Weinliebhabern, welche lieber Qualität statt Quantität haben, rate ich vom Package ab. Ich hatte das erste mal ein solches Package. Dort gibt es jeweils nur einen Weiss, einen Rose und einen Rotwein zur Auswahl. Da kalt man besser am Anfangt ein Wasserpackage in Form von Papierbons. So ist das Wasser rund 30% günstiger und für die Kinder ein Do Re Mi Package mit Bons für Süssgetränke oder Eis. Wir hatten jeden Abend eine gute Flasche Wein, welche zwischen 28 und 40 Euro kostete. Am Ende der Kreuzfahrt haben wir weniger Geld für Getränke ausgegeben als dies mit dem einfachen Package für 28 EUR pro Erwachsener und 14 EUR pro Kind der Fall gewesen wäre. Ganz zu schweigen vom doppelt so teuren Premium Package, wo es auch keinen besseren Wein gibt. Dort darf man, falls man einen Besseren Wein wünscht, diesen ebenfalls separat bezahlen, jedoch mit einem Rabatt von 30%). Die Sauberkeit im Hauptrestaurant war sehr gut, diejenige im Selbstbedienungsrestaurant jedoch mässig. In den Bars mussten wir praktisch jedes Mal sehr lange warten. Dies war vor zwei Jahren nicht der Fall. Ich hatte den Verdacht, dass man weniger Personal einsetzt, da dann auch weniger getrunken wird. Dies bedeutet bei MSC nicht weniger Umsatz sonder weniger Kosten, da ich den Eindruck hatte, dass die meisten Passagiere ein Getränkepaket hatten.
Das Hauptrestaurant Red Velvet
Die Piano Lounge bei der Rezeption
Uns hat vor allem das tägliche Theater sehr gut gefallen. Die Shows waren sehr abwechslungsreich.
Das Gymnasium war zu überlaufen. Die Geräteauswahl war recht einseitig. Es gab viele Laufbänder aber kaum elliptische Geräte, wie Crosstrainer, welche ich bevorzuge.
Dies ist ein Beispiel, wie wieder eingespart wurde, indem man den Gast arbeiten lässt. Die Bordkarte wurde nicht mehr beim Einchecken aktiviert. Es gab nun Automaten, an welchen die Aktivierung bis 23. Uhr des 2. Tages vorgenommen werden musste. Nachdem beim erste Apparat "out of Order" stand und der zweite Apparat sonst eine technische Blockade hatte, ging ich an die Reception. In der Information stand, dass man die Karte auch an der Rezeption aktivieren kann, falls man mit dem Automaten Problem hätte. Die Dame an der Reception hatte aber keine Lust und hat mich einfach weggeschickt. Es wahr wohl interessanter, mit der Kollegin zu quatschen, als Gäste zu betreuen. Ich habe dann einen funktionierenden Automaten mit einer langen Schlange voran gefunden. Wenn die Automaten funktionieren, dass ist der Vorgang einfach. Beim Check-out musste man nichts machen. Dies erfolgt automatisch, falls man eine Kreditkarte hinterlegt hat und keine Reklamation hatte.
50
Informel
Famille et plaisir
Bon
Jusqu'à CHF 100 par jour
Das teure Schiffs-WIFI meide ich. Ich kaufe jeweils bei Swisscom ein Ausland-Package mit 1 oder 3 Gigabyte Volumen. An Land habe ich dann Internet. Erst auf hoher See bin ich dann ohne Internet. Ich kann aber sehr gut einige Stunden ohne Internet sein. Siehe weiter Oben meine Tipps betreffend Getränkepaket.