Die Hafenstadt Esbjerg liegt am nördlichsten Eckpunkt des Wattenmeers. Als Esbjerg zur Zeit der Industrialisierung gegründet wurde, baute man die Stadt im Stil des Historismus. Aus dieser Epoche sind bei einem Stadtbummel noch einige schmucke Bauten zu sehen: Beispielsweise der Bahnhof und die Gebäude am Marktplatz. Aus dem Jahre 1900 stammt das Haus, in dem sich das Touristenbüro befindet. Im krassen Gegensatz zum Bankgebäude (Torvet 20) stehen nebenan die Treppengiebel des Postgebäudes. Ein Blick in die Kirchen zeigt die moderne Architektur der letzten Jahrzehnte. Die junge Hafen- und Industriestadt ist mit ihren 80.000 Einwohnern heute das dänische Zentrum der "Off Shore"-Aktivitäten in der Nordsee. Esbjerg bietet für Frühaufsteher eine Fischauktion in der riesigen Fischhalle am Kai. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Fischerei- und Seefahrtsmuseum mit einem Robbenaquarium. Für Badeurlauber dient Esbjerg als Sprungbrett zur Badeinsel Fanø.