Das rumänische Giurgiu war vor dem Zweiten Weltkrieg Haltepunkt des berühmten Orient-Expresses und erlangte dadurch internationale Bekanntheit. Gegründet wurde Giurgiu allerdings schon im 14. Jahrhundert, als Händler aus Genua hier mit Seide und Samt handelten. Die Stadt wurde nach dem heiligen Georg (San Giorgio) benannt, der als Schutzheiliger von Genua gilt. Giurgiu ist durch die Donau von der bulgarischen Stadt Russe getrennt. Verbunden sind die beiden Städte durch die Giurgiu-Russe-Freundschaftsbrücke.