Wir sind für Sie da.
Abfahrt von Hamburg ist immer noch ein Highlight, vielleicht auch nur wegen der QM2. Das Publikum am Ufer ist fantastisch. Aus Restaurants und Hotels wird mit allem gewunken, was greifbar ist, z.B. weisse Tischtücher. Das Cruiseterminal Steinwerder ist allerdings nicht so der Hingucker, weil auch nicht so einfach zu erreichen wie die anderen Cruise-Terminals. In 16 Jahren haben sich auch viele andere Sachen geändert. Wer 2006 mehr als 15 Minuten zu spät ins Britannia-Restaurant wollte, wurde nicht mehr eingelassen. Ebenso wer am formellen Abend ohne Krawatte dorthin wollte, konnte wieder gehen. Heute sieht man Personen an so einem Abend kurzärmelig und mit Weste. Der Zahn der Zeit verändert sich auch die QM2. Wir hatten uns auf ein schönes Foto vor dem Betreten des Schiffes gefreut, aber das wurde nicht angeboten. Während der Kreuzfahrt wurde an 2-3 Tagen fotografiert, aber die Spots waren relativ unspektakulär und daher für uns nicht interessant. Ein Preis von 30 $ pro Foto, das vorab digital betrachtet werden kann, ist schon recht heftig.
Es ist schon ein tolles Schiff der gediegenen Art. Das es schon etwas älter ist, sieht man an einigen Details, z.B an den angerosteten Rohren auf dem Balkon unserer Kabine.
Unsere Balkonkabine befand sich mitschiffs auf dem Deck 11 und verbreitete Wohlfühlfaktor. Die Steckdosen hatten 230 V mit englischem Standard, also Weltstecker mitbringen. Eine Möglichkeit für Kaffee- oderTeezubereitung mit Wasserkocher war vorhanden.
Das Abendessen hatten wir im Britannia-Restaurant eingenommen. Die Menüauswahl war hervorragend. Zu anderen Zeiten waren wir im Buffetrestaurant. Corona bedingt gab es keine Selbstbedienung und dadurch auch die eine oder andere Wartezeit am Buffet.
Commodore Club
Das Entertainmentprogramm war für uns weniger interessant. Ein Highlight waren allerdings die beiden Vorstellungen mit dem Entertainer Jörg Knör.
Grundsätzlich toller Service, obgleich ich beim Einchecken darauf hinwies, dass mein Mitgliedsstatus auf der Bordkarte falsch angegeben war und erst nach wiederholter Nachfrage nach vier Tagen angepasst wurde. Der Check-in in Hamburg war katastrophal. Obwohl wir zur vorgegebenen Zeit vor Ort waren, mussten wir mehr als eine Stunde in der Schlange stehen, weil Online-Einchecker und nicht Eingecheckte in der gleichen Schlange standen. Der Check-out hatte ähnliche Probleme. Wir mussten um 08:40 Uhr von Bord und bis zum Koffererhalt war es perfekt. Dann aber standen wir im kalten Freien und warteten auf unseren Transferbus (10€ pro Person), der uns um 09:45 Uhr zum Hauptbahnhof bringen sollte, der allerdings sehr spät eintraf. Im Nachhinein wären wir mit einer Taxe besser bedient gewesen
60
no recommendation
Loose & casual
good
Less than 50 € per day
Aufgrund dieser Kurzkreuzfahrt von sechs Tagen und abfahrt Hamburg hatten sich vielleicht viele auf das Schiff getraut, die sonst vielleicht nicht auf längere Kreuzfahrt gehen. Daher empfanden wir den Altersdurchschnitt schon sehr hoch, allerdings auch kaum Kinder an Bord.