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Fahrtrichtung nach Westen bietet mitunter gigantische Sonnenuntergänge! Wer viel Wasser sehen und mal die Seele baumeln lassen will, ist hier bestens beraten.
Start Kopenhagen über Kattegatt und Skagerak, Ärmelkanal nach Lissabon und Funchal (Madeira) nach Miami. In Lissabon genügend Zeit, um sich umzusehen, Hafen liegt auch direkt an der Altstadt. Für Funchal zu wenig Zeit, da man bis ins Zentrum doch eine halbe Stunde unterwegs ist, kann man auf eigene Faust Unternehmungen wie z.B. mit der Gondel hochfahren, nicht unternehmen. Zollabwicklung in Miami lief sehr schnell und reibungslos, war gut vorbereitet.
Vorab gab es an Bord einen sehr unterhaltsamen Vortrag zur Geschichte der jeweiligen Stadt. Tipps für Ausflüge auf eigene Faust erhielt man nicht. In Lissabon kann man direkt vom Hafen einfach lostigern, da ist einfach alles pittoresque. Um in Funchal etwas mehr von den tollen Gärten zu sehen, braucht man schon etwas bessere Infos. Habe an keinen gebuchten Touren teilgenommen, da ich kein Gruppentyp bin und sie mir zu teuer waren, daher kann ich dazu nichts sagen.
Das Schiff ist wohl schon ein bißchen älter, dafür aber auch etwas geräumiger angelegt. Ich habe es als sehr sauber empfunden. Es ist genügend Platz auf den Sonnendecks vorhanden, allerdings ist es trotz Windschutzscheiben auf dem Atlantik dort fast immer windig. Die Outdoor-Restaurants sind natürlich nur geöffnet, wenn es der Wind zulässt. Im Garden-Café war es häufig sehr zugig, im Moderno ging es dafür wesentlich ruhiger zu. Vielleicht sollte man während der Reisezeit einfach mal Internet verzichten, ist langsam (da über Satellit) und teuer. Die Boutiquen... weiß nicht, wer sowas braucht. Aber ein kleiner Drogerieladen, falls man ne Zahnbürste oder sowas vergessen haben sollte, fehlt völlig. Das Schiff war immer sauber und das Personal wirklich sehr freundlich.
Kabine auf dem 4. Deck Forward mit Bullauge. Leider findet man selten Bilder hiervon, ein Bullauge sorgt aber für ausreichend Tageslicht und für die nötige Nähe zum Meer :-). Ich hatte die Kabine mit 13qm für mich allein, was sehr angenehm ist. Zu zweit muss man sich wohl ein bißchen organisieren. Klimaanlage war bei mir in Ordnung, TV (wenig genutz, außer den nautischen Sender), Safe, Telefon waren in Ordnung. Badezimmer ist einfach aber sauber. Einen gewissen Eigengeruch hat so ein Raum, der nur über Belüftungsanlage gelüftet wird, natürlich schon. Ein leichtes Brummen der Klimaanlage war immer zu hören, aber nicht störend. Manchmal (war das die Schiffsmotorkühlung) hat es sehr laut gebrummt. Hört man vielleicht weniger auf den höheren Decks, dort schwankt es aber auch mehr.
Man kann sogar als Vegetarier sich 2 Wochen lang einigermaßen abwechslungsreich ernähren ohne auf die Spezialitätenrestaurants zurückgreifen zu müssen. Insgesamt ist das Angebot sehr auf den amerikanischen Geschmack ausgelegt (vor allem zum Frühstück), Joghurt und Käse-Freak sollte man nicht sein, ansonsten ist wirklich sehr viel gutes und auch frisches geboten. Das Angebot im Four Seasons und Seven Seas (Hauptrestaurants) ist identisch und dort wechseln täglich nur die Signature-Gerichte. Das Teppanyaki (japanisch) scheint sehr beliebt gewesen zu sein, habe es selber leider nicht geschafft, kostet aber auch 25 Dollar Aufpreis. In den Hauptrestaurants ist die Atmosphäre natürlich viel gediegener und ruhiger als in den Buffets. Man hat als Alleinreisender hier auch die Möglichkeit, sich dazu setzen zu lassen, was zu interessanten Bekanntschaften führen kann. Kaffee war generell zu dünn. Es gab aber ein reiches Angebot an Teebeuteln. Und der Eistee war zum Glück ungesüsst :-) Wenn man allerdings im mal aufsteht, um sich einen Nachschlag zu holen, ist, wenn man wieder kommt, schon das Besteck und die Serviette abgeräumt, da ist das Personal vielleicht ein bißchen zu eilfertig. Wer gerne mal ein Bierchen an der Bar trinkt, sollte nicht zu zimperlich sein. Noch krasser sind die Preise für den Liter normales Mineralwasser (5,95 $!). Am besten in einem Hafen ein paar Wasserflaschen kaufen und an Bord nehmen.
Insgesamt habe ich an sehr wenig teilgenommen, da ich nicht deshalb auf Reise gegangen bin. Allerings war die Aufführung der Akrobaten wirklich sehr schön! Super fand ich die Info-Veranstaltungen zu den Häfen von der Entertainerin Gaby (was wohl sehr an ihr persönlich liegt). Die Observation Lounge ist ein schöner Ort, wenn es draußen zu windig wird, allerdings werden hier auch immer wieder Veranstaltungen, teilweise mit sehr lauter Musik, durchgeführt, da leidet dann das Lese- oder Gesprächsvergnügen ganz beträchtlich darunter.
Kann ich leider nichts zu sagen.
Die beiden Pools auf dem Sportsdeck sind mit Salzwasser gefüllt (ich hatte Chlor befürchtet), da sie auf zwei Pools aufgeteilt sind, ergeben sich keine bemerkenswerten Schwimmbahnen. Die vier Whirlpools waren selbst bei übelstem Wetter besetzt :-) Das Basket- bzw. Volleyballfeld war natürlich nur wetterbedingt nutzbar. Die Jogging-Strecke auf dem 6. Deck ist nicht schlecht, man darf hier natürlich keinen weichen Waldboden erwarten. (Das Promenadendeck ist übrigens auch ein klasse Ort, um fliegende Fische zu beobachten). Der Fitnessraum war für die kostenlosen Kurse häufig zu klein (spricht für die Reisenden oder auch für die Trainerin!). In der Sauna kann man selber Wasser auf dei Steine geben (herlich!), aber im Dampfbad fehlt die Möglichkeit, die Sitze vorher abzuspritzen. Yoga, Pilates, Spinning und solche Kurse gab es nur gegen Aufpreis. Die Angebot im Spa sind sehr gut (z.B. Akupunktur), allerdings fängt die Preisskala hier erst bei 150$ an.
Vorneweg: Ich habe wirklich alle als sehr hilfsbereit und freundlich erlebt. Auf Fragen wurde sofort reagiert. Lediglich beim Check-In hätte ein bißchen mehr Info, was da jetzt alles auf einen zukommt, gut getan. Für Deutsche ohne Englisch-Kenntnisse gab es deutsche Menükarten und eine deutsche Bordzeitung (mit den Infos über die Veranstaltungen). Alles andere war dann aber wiederum auf Englisch. Wie man also ohne Englisch hier zurecht kommt???
60
Casual
Loose & casual
very good
Wer nicht den Streß und die Hektik einer Fun-Gesellschaft und zu viele Eindrücke aus täglich anderen Hafenstädten sucht, ist mit einer Atlantiküberquerung bestens beraten. Oktober ist dann für die erste Etappe Kopenhagen bis Lissabon mitunter schon recht stürmisch und kühl, aber für den 31. Breitengrad kann man locker mit Wassertemperaturen um 25°C und Luft etwas wärmer rechnen. Winddichte und warme Klamotten sowie ein Sonnenschutz sind also angebracht. Das kleine Schwarze kann man getrost zu Hause lassen. Wegen der überall vorhandenen Klimaanlagen sollte man aber auch für die Restaurants immer noch was zum Drüberziehen dabei haben. Mineralwasser kauft man am bestern vorher in großen Mengen. Insgesamt waren vorwiegend amerikanische Rentner unterwegs, da diese aber größtenteils sehr freundlich und gesellig sind, ist so eine Reise auch für Alleinreisende kein Problem.