Wir sind für Sie da.
Costa wird uns nicht mehr sehen - so etwas kann und darf nicht passieren. Auch Großstädte werden wir nicht mehr anfahren, da man hier fast ausschließlich an Containerhäfen anlegt. Das kleine Inselhüpfen bei der Kreuzfahrt durch den Südpazifik ist einfach ein Traum und eher unser Geschmack. Da aber jeder eine andere Art zu Reisen hat, können wir die Route empfehlen.
Los gings in Santos - da würden wir nie mehr losfahren, für einen Strecke mit normal 45 min. Fahrzeit haben wir über 5 Std. gebraucht - Brasilien ist ein einziges Verkehrschaos. Wir fuhren dann die brasilianische Ostküste entlang - ganz ok, aber dreckig, kaputt und einfach nicht viel fürs Auge. Brasilien wird niemals mehr ein Ausflugsziel von uns sein. Atlantiküberquerung war spitze, absolut ruhige See und bestes Wetter. Weiter gings mit Teneriffa, Funchal (Portugal) wundervolle Stadt, Casablanca, Barcelona, Marseille (häßlich) und Ausschiffung in Savona. Sehr imposant, wenn man sieht wie das riesige Kreuzfahrtschiff, mitten in die Stadt fährt.
Wir machen die Ausflüge immer selbst, suchen uns ein Taxi und wählen die Ziele. So sind wir unabhängig uns sind so noch nie eingegangen. Einzig Rio de Janeiro haben wir geführt gemacht, da man sonst ewig lange Wartezeiten hat, bis man zum Corcovado hoch und auch wieder runter kommt, da die Reisegruppen Vortritt haben. Die angebotenen Ausflüge sind u.M. nach überteuert.
Dafür dass das Schiff erst 2 Jahre als ist, fanden wir es unpraktisch. Scheinbar wurden die Interessen der Reisenden hier nicht mit einbezogen. Zum Schiff selbst gibt es ja genügend Informationen im Netz. Wir waren statt der möglichen 3800 Passagiere nur 2800. Hier war bei Sonne das Deck ständig überfüllt und die kleinen Minipools waren mit 10 plantschenden Gästen schon überfüllt. Wie hier weitere 1000 Gäste ihren Spass haben sollen entzieht sich unserer Kenntnis. Die Boutiquen sind völlig überteuert und bieten wenig Auswahl. Die Fotografen boten gemachte Bilder an, die ich persönlich löschen würde, weil sie unvorteilhaft und sogar unscharf sind. Das Getränkepaket kann ich nur jedem empfehlen, denn die Getränkepreise sind heftig.
Unsere bislang größten Kabinen. Wir hatten alles was man braucht. Einzig der extreme Staub fiel uns auf und störte, weil wir täglich unsere Schuhe putzen und die Oberflächen abwischen mussten.
Hier dachten wir ja, dass Costa sich Mühe gibt, nach dem Schiffsunglück. Aber scheinbar war das nicht das Motto dieser Crew. Immer die gleiche Auswahl, keine Abwechslung, absolut schlechtes Essen und die Getränke gingen ständig aus (Baileys bereits nach 2 Tagen und sogar der weiße Rum). Einzig die Nudeln waren immer auf den Punkt gekocht. Soßen gab es nur 4 am Schiff - kurzum: die 1. Woche war ok, die 2. Woche wiederholte sich alles und in der 3. Woche konnten wir das Essen nicht mehr sehen. Selbst erfahrene Costa-Reisende (einer war bereits das 19. Mal unterwegs) schüttelten enttäuscht die Köpfe über dieses großteils miserable Essen und den oft absolut miesen Service.
Himmel - das war auch jeden Tag das gleiche Gehopse und absolut nicht zu empfehlen. Einzig Fire & Ice war mal was besonderes, weil hier richtig professionelle Tänzer da waren.
können wir nichts zu sagen
Gibt es, haben wir auch nicht genutzt
An der Rezeption sind sie freundlich. Es gab ja jeden Tag jede Menge Kritik und Beschwerden. Nur ein Mal haben wir uns gewehrt, als wir um 50 Doller beschissen wurden. Wir bekamen zwar unser Geld wieder, aber das Crewmitglied durfte 2 Tage später wieder an der Rezeption arbeiten. Möchte nicht wissen, wie oft der das schon mit anderen Reisenden gemacht hat. Aber vielleicht haben sie ja ihre Vorschriften geändert und den Umgang mit Geld jetzt anders geregelt. Check-In ging schnell, Karten liegen am Zimmer, also zuerst dort hin schauen. Check-Out dauerte eine gute Stunde, ging auch. Nur das Koffer-System ist nicht unbedingt der Hit. Wir mussten unsere bei ganz anderen Reihen zusammen suchen.
60
Casual
Loose & casual
very poor
keine