Wir sind für Sie da.
Die gesamte Reise war wirklich toll. Wer es gerne ruhig und entspannt mag ist auf der Queen Victoria gut aufgehoben. Wer hinegegen aber auch etwas mehr Abwechslung haben möchte, solle ein grösseres Schiff wählen, da die Möglichkeiten aufgrund der 90.000 BRT doch etwas eingeschränkter sind. Wie schon oben erwähnt, sollte man auf alle Fälle eine Transatlantiküberquerung wagen. Das ist ein spannendes Abendteuer.
Abfahrt war in Southampton, dem klassischen Kreuzfahrthafen in Nordeuropa. Hier furh auch schon die Titanic ab. Da ie Tour eine Transatlantiküberquerung war, gab es keine weiteren Häfen, die angelaufen wurden. Unser Zielhafe war New York, wo wir dann auch ausgestiegen sind. Die Überquerung ansich war toll. Das Wetter für Januar super. Es hat kaum geschaukelt und die Luft war bis zu 14 Grad warm auf dem Atlantik, was ich nicht gedacht hätte für den Monat Januar.
Wie schon erwähnt, haben wir eine Tranatlantiküberquerung gemacht. Deswegen gab es bei uns keine Landausflüge. New York war unser Zielhafen. Hier hatten wir noch zwei Tage Aufenhalt. New York spricht für sich, denke ich. Die Stadt ist immer eine Reise weit, sowohl für Sightseeing, als auch fürs Shopping.
Die Queen Victcoria ist mit 90.000 Bruttoregistertonnen ein mittelgrosses Schiff. Zum Vergleich, die Queen Mary 2 hat zirka 151.000 BRT, also ist doch etwas größer. Die Victoria hat 12 Decks und kann knapp mehr als 1900 Passagiere beherbergen. Reist man in einer Aussenkabine mit Balkon, so wie wir, dann isst man im Britiannia Restaurant, das im Art Deco-Stil eingerichtet ist. Hat man hingegen eine Suite gebucht, dann diniert man im Princess bzw. Queens Grill. An bord hat man Vollverpflegung, das heißt, man kann eigentlich den ganzen Tag essen. Sei es Abends ala Card im Restaurant, als auch Tagsüber im Lido, dem Buffet-Restaurant auf Deck 9. Hier gibt es den ganzen Tag wechselnde Buffets, welches keine Wünsche offen lässt. Das Alter der Mitreisenden liegt schon im oberen Drittel. Also ich denke, das die Masse über 50 Jahre war. Wir rissen somit den Altersschnitt doch ziemloch nach unten, mit unseren Mitte 30. Das Publikum ist aufgrund des Alters eher ruhig und gepflegt, was vor Reiseantritt uns aber klar war und auch nicht störte. Da wir im Januar reiste, konnten die Aussenanlagen nur für einen Spaziergnag genutzt werden. Es gibt aber zwei Pools an Deck und einen im Spa-Bereich im Schif drinnen. Ebenso gibt es noch vier Whirlpools für die Entspannung. Ein grosser Sport und Wellnessbereich ergänzt das angebot. Ansonsten gibt es die klassischen Bars und Pubs an Bord. Dazu noch eine Champagner-Bar, ein Casino, Internet-Café, eine Spieleecke mit Gesellschaftsspielen, wie Srabble, Bridge oder ähnliches.
Die Kabine war sehr schön eingerichtet. Ein großes Bad mit Dusche und ein Balkon ergänzten das Zimmer. Das Bett war sehr bequem und wude jeden Abendvom Service aufgeschlagen. Die Handtücher wurden zweimal am Tag gewechselt. Der Service unserer Zimmerdame war super zuvorkommend und nett. Dieer ließ keine Wünsche offen. Es gab auch einen LCD Fernseher mit deutschen Filmen. Eine Minibar und ein Safe ergänzten das Angebot. Genug Schrankplatz gab es auch, so dass man seinen diversen Anzüge und Abendroben gut und knitterfrei unterbringen konnte. Die Nachbarkabinen konnte man nicht hören, also schien die Isolierung gut zu sein. DAs einzige Manko hier aber war, daß das Schiff sehr viele Eigengeräusche entwickelte und knarrte, knackte und klapperte, als wäre man auf einem alten Segelschoner. Dies kannte ich von anderen Kreuzfahrten nicht und war etwas überrascht, da die Queen Victoria doch erst ein Jahr alt ist. Diese Geräusche hinderten am Anfang auch etwas am einschlafen. Später aber gewöhnte man sich aber etwas daran.
Wie schon erwähnt gab es Abends Essen im Britiannia Restaurant, einem ala Card Restraurant. Man konnte stattdessen, aber auch ins Lido gehen, welches den ganzen Tag wechselnde Buffets offerierte. Man konnte natürlich auch noch das Britannia Restaurant tagsüber nutzen und wurde hier auch ala Card bedient, aber dies ging dann nur zu ausgewählten Zeiten. Desweiteren gab es noch ein weiteres Restaurant, wo man gegen Aufpreis ala Card essen konnte. Ted English heißt es. Dies haben wir aber nicht genutzt. Bar-technisch gab es von der Champagner-Bar bis zum Pub alles. Man konnte entspannt sein Bier oder seinen Cocktail trinken und hatte dazu mehrere Orte und Lokalitäten. Die Getränkekarte war aber in allen Bars recht ähnlich bis gleich.
Es gab jeden Abend Tanz mit Livemusik einer Kapelle im Queens Room, eine Art kleiner Ballsaal auf dem Schiff. Desweiteren gab es im Royal Court Theater jeden Abend eine Show bzw. Darbietung eines Künstlers. Von Comedy bis Gesang und Tanzshow war alles dabei. Die Shows an sich hätten aber etwas abwechslungsreicher sein können. Ausser einer großen Musicalshow, gab es nur Einzelauftritte, was gerade im Bereich Comedy etwas schade war, da man den Witz aufgrund der Sprache und der Aausrichtung auf Großbritannien, als Deutscher nur schwer verstand.
Das Fitness-Center war gut und modern ausgestattet. Die grosse Glasfront zum Bug raus, ermögichte es, das man auf dem Laufband direkt aufs Meer sehen konnte. DAs machte wirklich Spaß. Ein Wellness-Bereich mit diversen Anwendungen und Massagen gab es ebenfalls. Eine Sauna und ein kleines Schwimmbad ergänzten das Angebot.
Das Personal war stets bemüt beim Service. Aufgrund das sehr viele Deutsche an Bord waren, wurden alle Durchsagen auch auf deutsch gemacht, waswirklich angenehm war. Ebenfalls gab es vier deutschsprachige Hostessen, an die man seine Anliegen richten konnte. Das Personal in den Bars und Restaurants waren eher etwas ruhiger und teilweise auch eher abwesend. Manchmal wirkte de Service zu sehr nach Routine, als nach Freude den zu tun. Was etwas schade war, aber zum Glück war dies nicht die Regel. Der Check-In gring recht schnell. Der Check-Out leider nicht, da sich dieser über mehrere Stunden mit Wartezeit zog, was etwas ärgerlich war, da man so Zeit in Ne York verlor.
60
Formal
Classical & elegant
very good
Eine Transatlantiküberquerung würde ich jeden empfehlen der gerne mal die ganz klassische und historische Route der alten Ozeanriesen fahren möchte. Da man aufgrund der Überquerung viele Tage an Bord hat, kann man sich gut erholen und relaxen ohne die Hektik von Landausflügen zu haben. Geschaukelt hat das Schiff kaum und von Seekrankheit war nicht zu spüren, auch bei den anderen Gästen. Eine Aussenkabine sollte man schon buchen, ob nun mit oder ohne Balkon, da man doch etwas Tageslicht in die Kabine bekommt und sieht wo man sich gerade befindet.