Wir sind für Sie da.
Die Queen Victoria ist eine echtes 2-Klassen-Schiff, das sich die angeblichen 5 Sterne nur in der Queensclass verdienen könnte, da aber das gesamte Angebot der öffentlichen Räume für alle galt, bin ich nicht sicher, ob das haltbar ist. Die Britannia Class ist 4 Sterne wert, durch die Gastronomie ein 4-Sterne Plus. Kabinen eher 4 Sterne minus. Die übertriebene Kleiderordnung ist altertümlich und völlig indiskutabel, dadurch, dass selbst bei Casual immer ein Jackett getragen werden mußte, blieben mehr und mehr die Plätze im Restaurant leer, man ging ins Lido, wo das Essen immer eine große Auswahl und beste Qualität bot. Formelle Kleidung von allen Passagieren zu verlangen, weil man seine Prestigegäste im Ballsaal von einer Party zur anderen einlud, ist inakzeptabel. Bei den angegebenen Originalpreisen (absolut übertrieben, da keine entsprechende Gegenleistung im Vergleich zu den Reisen, die wir schon gemacht haben) der Kreuzfahrt, hätten wir die Reise keinesfalls angetreten. So bezieht sich die Bewertung auf die Glückskabinenreise des besonderen Angebotes.
Teilabschnitt einer Weltreise von Southampton bis Sydney, zwangsläufig viele Seetage. Überfahrt nach New York auf der Atlantikroute eher langweilig, Wetter schlecht. Fort Lauderdale, Curacao, Panamakanal, Puerto Quetzal, Puerto Vallarta, Cabo San Lucas, Los Angeles, Honolulu, Samoa, Tonga, Auckland, Christchurch, Hobart, Sydney. Fort Lauderdale uninteressant, ein Kaibikhafen mehr wäre wünschenswert gewesen, Panamakanal ein Highlight, Cabo San Lucas zu kurz, nur ein halber Tag, Los Angeles uninteressant, dafür 2 Stunden Immigration!!! Samoa, netter Empfang durch volkstümliche Gruppe, Tonga eigentlich kein Südseeparadies, Aucklan wie immer sehenswert, Christchurch na ja, Hobart, interessante Altstadt, Sydney immer wieder....
Die angebotenen Landausflüge sind traditionell überteuert, man kann sich in den meisten Destinationen aber selbständig machen und so viel Geld sparen und trotzdem viel mehr erleben. Setzt allerdings voraus, sich auch vorher ausführlich zu informieren (Internet), was wir auch gemacht haben. Die Bewertung bezieht sich auf die angebotenen Ausflüge von Cunard. .
Schon Abnutzungsspuren, Ausstattung stilvoll elegant, bequem, großes Platzangebot, Queens Room, als einziger Tanzsaal, bei einer einschlafenden Kapelle und nur Tänzern mit Tanzstundenakrobatik uninteressant, keine Tanzbar an Bord, Bars immer mit Klavier oder Streichquartett, Harfe, langweilig und auch wenig frequentiert. Theater sehr schön, Wintergarten mit Schiebedach schön, aber um 21,00 wird man mit dem Wischmop weggefegt, keine Aussendeckbewirtschaftung, fehlende Sitzmöglichkeiten bei lauen Sommernächten, Pools zu klein, kein Sonnenschutz, immer Liegen ausreichend vorhanden, Gästestruktur eher auf Innenräume oder Kabinen fixiert, Pools immer leer, aber mit dem ach so kostbaren aufbereitetem Wasser gefüllt, kein Seewasser!!!
Balkonkabine 5 Deck, Badezimmer winzig, mit 1 Person schon überfüllt, die Kabine selbst ordentlich möbliert, etwas eintönig, TV und Safe vorhanden, Schrankkapazität im großen und ganzen ok, allerdings konnte man keine Abendkleider hängen, weil dafür der Platz nicht ausreichte. Und das auf einem Schiff, das ständig Abendgarderobe zur Pflicht machte, manchmal ohne einen ersichtlichen Grund, es sei denn die vielen Empfänge für die Cunard World Club Gäste, die Weltreisenden, die .... sollten den rechten Rahmen abgeben. Man hat es damit wirklich mehr als übertrieben. Wir hatten das Pech, eine Glückskabine zu bekommen, deren Sichtbehinderung darin gipfelte, dass wir erstens über einen 50 com kleinern Balkon in der Breite verfügten und dazu noch im Sitzen auf eine unsinnige Gangwaykonstruktion blickten, die die Sicht mehr als erheblich eingeschränkt hat. Von den angepriesenen Liegen keine Rede, mit zwei Stühlen war der Balkon überfüllt. Die Klimaanlage war kaum regulierbar, es pustete über dem Bett eiskalte Luft auf uns herab, selbst bei der Stellung rot = Warm keine Erleichterung. Erst nach 3 Wochen kam eine gewisse Erleichterung, man konnte es etwas wärmer gestalten, aber z.B. ausschalten oder auf ganz klein stellen - Fehlanzeige. Wir hatten einen Kabinensteward, der sehr gut war, es war sehr sauber, rechtzeitig gemachte Betten, perfect.
Der Gastronomie gebührt ein Lob, soweit es die Restaurants betrifft, auch wenn sich nach gewisser Zeit die Gerichte wiederholten und wir feststellen mußten, dass die vorher übergroßen Fleischportionon Normalgröße wichen. In den Bars das Lager-Bier 4,95 + 15 % Bedienungsgeld, also 5,7o US $, das Glas Hauswein wurde so knapp eingeschenkt, dass wir es mehrfach ablehen mußten. Zeitweise gab es kein Fassbier mehr, auch wenn es dann wieder da war, ohne dass wir einen Hafen angelaufen hatten. Man wollte wohl Flaschenbier (teuerer und weniger Inhalt) verkaufen. Viele frische Früchte, das Angebot immer so abwechslungsreich, obwohl es selten inhaltlich wechselte, aber man immer auf Alternativen zurückgreifen konnte. Sehr gut, das 24 Stunden Lido Buffet, immer offen, für Snacks, Getränkeangebot 2 Säfte, Kaffee, Tee, Eistee..... Wenn man Wünsche hatte, wurden diese fast immer erfüllt, z.B. wenn keine Erdbeeren am Buffet waren, konnte man sie direkt für sich bestellen etc.
Auschließlich die 3 Shows der Theatergruppe plus 2 x Wiederholung waren klasse. Ansonsten Klavier, Klavier, Streichquartett, das keiner mehr hören konnte, Harfe, Komiker, Jongleur mit eingeschränktem Angebot und das Schlaforchester im Queensroom. Bibliothek ausreichend, obwohl bald keine Auswahl mehr vorhanden war, man las halt als Unterhaltung, zumal die Deutschen die zweitgrößte Gruppe an Bord auf dem ersten Abschnitt und die drittgrößte auf dem zweitern Abschnitt stellte. Örtliche Programme an den Destinationen fehlten zunächst völlig, man organiserte erstmals eine mexikanische Party mit eigenen Mitteln (New York, New York war der Hit) anstatt eine Mariachi Band an Bord zu nehmen, dasselbe in Honolulu, nichts Hawaiianisches, erstmals in Auckland etwas Volkstümliches, in Sydney eine Aboriginee Show, allerdings eher zu vergessen.
Spa überteuert, Fitnessraum immer überfüllt, Pools leider nur bei hohen Außentemperaturen nutzbar, dafür aber nicht mit Seewasser, sondern mit dem ach so kostbaren aufbereiteten Wasser gefüllt, mit dem man gefälligst sorgsam umgehen sollte....
Ok, das gesamte Personal war durchgängig freundlich und hilfsbereit, sehr viele "Aufsichtskräfte" (Pinguine genannt) im Restaurant und Buffetbereich, man muss der englischen Sprache mächtig sein, um auf dem Schiff klar zu kommen.
80
Formal
Classical & elegant
okay
Wer eine Weltreise macht, sollte sich mit vielen Seetagen abfinden können, bei schlechtem Wetter war allerdings das Unterhaltungsangebot mäßig.