Wir sind für Sie da.
Fuer die Mehrzehl der Passagiere wohl ein Erlebnis. Insbesondere die, die das erste Mal untwegs sind. Fuer andere ist MSC eher eine Fun-Fabrik nicht ohne Risiko. In Palma reisst sich ein Schiff los - die Gangway knallt ins Wasser. In Genua reisst sich ein anderes Schiff los : ein Toter, auch von der Gangway ins Wasser geflogen. Safety-Checks an Bord : minimal oder gar nicht. Bueffet-Angebote : mangelnder Spuckschutz, hohe Keimfaehigkeit der Speisen wegen mangelnder Temperatur. Das Zwangsgeld, die taegliche Servicepauschale soll zur Foerderung der Servicequalitaet dienen. Ist aber nichts anderes als ein Teil des Entgeltes, welches die monatliche Heuer ausmacht. Das gesamte Catering-Personal stammt aus Niedriglohnlaendern und wird in der Regel immer wieder neu eingearbeitet - dagegen ist generell nichts einzuwenden, nur das der versprochene Service dann ueber Tage nicht gehalten werden kann, wie versprochen aber das Tagesgeld Ihrem Konto angelastet wird. Beschwerden Sie sich, wenn was nicht klappt. Das gilt auch fuer alle anderen Schiffe weltweit und verweigern Sie massiv den Abzug. Ist alles in Ordnung, dann sollte es auch bezahlt werden. Uebrigens, wir hatten kuerzlich, auf dem Rueckflug von diesem Schiff, eine verspaetete Ankunft in Hamburg von 5.5 Stunden. Ich habe mehrfach an TAP geschrieben und letztendlich gedroht, einen Anwalt einzuschalten. Es steht uns eine Verguetung zu. Tage spaeter hatte ich 1200 Euro auf dem Konto und meinem Anwalt 60 Euro ueberwiesen. Tun Sie was und lassen sich nicht in die Warteschleife zwingen. Schreiben sich aber ihre Reisedaten sorgfaeltig auf - Start und Landung und so. Und dann nutzen Sie Ihre Rechte aus. Und das unverzeuglich.
Haefen waren mir bekannt, keine Besonderheiten. Generell aber eine zu kurze Verweildauer. Hetzerei von Punkt zu Punkt - in zwanzig Minuten treffen wir uns wieder.
Infos waren knapp und substantiell.
Geschmackvoll eingerichtet - Kammern wie auch die oeffentlichen Raeume.
Balkon, dortiges Moebel-Geflecht der Stuehle zum Teil durch die Sonne UV-geschaedigt.TV-Programm eher duerftig. Nur ZDF und andere intzernationale Kanaele.
Im Bueffet-Bereich fehlten zum Teil die Spuckschutzabdeckungen - Die Speisen dort sind nahezu ausnahmslos zu kalt serviert und vorraetig gehalten worden. Verlangte Temperatur mindestens 65 C - elektronisch gemessen : um die 40 C. Hohes Risiko zusaetzlicher Keimbildung. Das widerum kann zu Durchfall und Erbrechen fuehren. Ein aeusserst kritischer Punkt, der, auch bei einem einem 1.5-stuendigem Gespraech mit der Schiffsleitung - auch wegen zahlreicher anderer Punkte, nur widerstrebend akzeptiert wurde. Ein Schreiben an die Reederei mit der Bitte um Stellungsnahme, insgesamt vier Seiten Anmerkungen, ist bis heute, nahezu ein Jahr nach dieser Reise , immer noch unbeantwortet worden. Im Dezember 2010 ist eine Bearbeitungszeit von 6 - 8 Wochen zugesichert worden.
Laut, bunt und fuer einen kurzen Besuch, eine Vorstellung, unterhaltsam genug.
Fuer jeden gibt es etwas. Interessant sind die Preise : am Anfang teuer - Massagen und so. Die dann gegen Ende der Reise immer weiter sinken - Sonderangebote. Zum Teil bis zu 40 Prozent.
Check in / Check out waehrend der Hafenliegezeiten ist von israelischen Sicherheitsleuten wahrgenommen worden. Hand gepaeck wurde gescannt, die Gesichter ueber die ID ebenfalls. Aeusserst nachlaessig ist der Umgang mit den Erfordernissen der sogenannten MARSEC-Gefahrenstufen umgegangen. Keine direkte Kontrolle irgendwelchen Handgepaecks waehrend unserer Zeit an Bord und auch keine intensive Personenkontrolle / Bodycheck. MARSEC verlangt es, dass diese Kontrollen per Zufallsbestimmung durchgefuehrt wird. Die SCanner, aeltere Geraete, sind technisch nicht fuer das Erkennen von Sprengstoffen eingerichtet gewesen. Generell : auch Passagierschiffe koennen das Ziel von Sprengstoffanschlaegern werden. Besonders leicht auf einem Schiff dieser Art. Und ganz besonders deswegen, weil in vielen Haefen der Zugang zum Liegeplatz nicht kontrolliert wird.
60
Casual
okay
Die ausgehaengten Photos sind exorbitant teuer. Eie Dopperseite A5, eine Seite ein Bild beim Einschiffen, mit einigen Worten auf der anderen Seite und Umschlag, knapp 20 Euro. Material wert : weniger als 60 Cent. Die spaeteren Einzelphotos kosten dann knapp 10 Euro. Materialwert : 30 Cent Papier - 15 Cent die Farbe. Alles in ordentlicher Qualitaet aber zu teuer. Uebrigens : ich fahre deshalb noch einmal mit einem MSC-Schiff, um zu sehen, ob diese Erfahrung ein Einzelfall ist oder ein MSC-System.