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Tour 15.10.2011 bis 22.10.2011 (7 Nächte) von und bis Malaga. Insgesamt 2 Tage auf See. Anlaufpunkte: Madeira, Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote. Madeira hat ein paar schöne Ecken in der Stadt Funchal (Stadt ist vom Hafen in Fußreichweite); lohnenswert ist ein Ausflug in das Dorf Monte oberhalb der Hauptstadt Funchal. Von dort entweder mit der Seibahn (Gondel) oder mit dem Holzschlitten nach unten. Teneriffas Haupstadt - ist vom Hafen in Fußreichweite - kann man getrost vergessen; unser gebuchter Ausflug ist mangels Interesse leider abgesagt worden. Gran Canarias Hauptstadt ist um Längen reizvoller; Innenstadt vom Hafen in Fußreichweite. Unbedingt besuchen: Die Altstadt. Ganz nett gemacht: Ein großes Shopping-Center direkt am Hafen. Enden Ausflüge etwas früh, kann man hier noch eine Runde drehen. Lanzarote: Badezeit am Strand (Playa del Carmen) ist empfehlenswert. Fahrt dauert etwa 25 Minuten vom Hafen per Bus oder Taxi entfernt. Der Hafen liegt weit draußen; ohne Bus oder Taxi geht hier nichts.
Der ewige Kampf: Selbst organisieren oder Ausflug buchen? Was mir unangenehm aufstößt: Die Häfen werden morgens viel zu früh angelaufen (was soll man ab 7.00 Uhr in einer Hafenstadt?) und am Nachmittag zu früh verlassen (teils war die dead-line für die Rückkehr bei 15.30 Uhr). Die Ausflüge schöpfen leider viel zu selten die zur Verfügung stehende Zeit aus.
Die Adventure of the Seas hat mit rund 138.000 BRZ ein Volumen, dass mich erschreckende Menschenmassen, stets volle Decks, endlose Schlangen beim Boarding und Massenabfertigung in Restaurants erwarten ließ. Bisher war ich davon überzeugt, dass eine Größe von um die 65.000 BRZ ein gelungener Kompromiss zwischen Intimität eines kleinen Schiffes und vielfältigem Angebot (und ruhiger Lage auf See!) eines großen Schiffes ist. Meine Kreuzfahrt-Erfahrungen kurz zusammengefasst: - Leeward (Norwegian Cruise Line; ca. 25.000 BRZ) - Mistral (Festival Cruises; 47.000 BRZ) - Nordic Empress (Royal Caribbean; ca. 48.000 BRZ) - Monarch of the Seas (Royal Caribbean; ca. 74.000 BRZ) - Arosa Blue (Arosa; ca. 70.000 BRZ) - Costa Mediterranea (Costa Cruises; ca. 86.000 BRZ) Mitte der 90ziger Jahre war ein Schiff mit knapp über 70.000 BRZ noch ein Megaliner; heute kommt die Oasis-Klasse von Royal Caribbean auf satte 220.000 BRZ. Ich finde die Entwicklung zu immer größeren Schiffen eher abstoßend. Die Skepsis fand auf der Adventure of the Seas jedoch keine Bestätigung. Es gab stets genug Fläche, Liegestühle, Restaurantplätze und ruhigere Ecken. Dies ist allerdings nicht allein Verdienst des Schiffes selbst, sondern auch der ausgezeichneten Organisation überall an Bord. Royal Caribbean hat einfach Arbeitsläufe deutlich besser im Griff als andere Reedereien.... Das Schiff läuft in 2011 nun in seinem 10 Jahr ohne Renovierung. Dies ist vereinzelt dem Schiff anzumerken. So hätte beispielsweise das Sofa in unserer Balkonkabine ruhig einen neuen Bezug verdient gehabt. Ansonsten war Sauberkeit an Bord kein Thema. So hat man eine auf dem Schiff grassierende Noro-Virus-Epedemie durch konsequente Hygiene schnell in den Griff bekommen. Ich erinnere mich an Artikel aus Kreuzfahrt-Magazinen, dass dies bei anderen Kreuzfahrtgesellschaften zum Abbruch der Reise geführt hat. Etwas verwundert war ich über die teilweise recht deutlichen Vibrationen (besonders in der Viking Crown Lounge / Blue Moon Bar auf Deck 14). Der absolute Traum: Das über 3 Decks (Deck 3 bis 5) offene Hauptrestaurant. Elegant bis nostalgisch und - im Unterschied z.B. zur Costa Mediterranea - weder besonders eng bestuhlt noch laut. Statt mit vier oder fünf Gängen vollgestopft zu werden, blieb es hier bei 3 Gängen, diese allerdings recht hochwertig und schmackhaft. Das Kellnerteam war auf Zack und hatte für alle Sonderwünsche ein offenes Ohr. Die Nationalitäten der Passagiere waren bunt gemischt; die größte Gruppe stellten eindeutig die Briten und etwas abgeschlagen die Spanier. Wir hatten einen 10-Personen-Tisch im Fensterbereich mit kultivierten und überaus amüsanten Briten.
Balkonkabine 6638, Deck 6, backbord (für Landratten: links in Fahrtrichtung), im hinteren Drittel, ca 20 Meter zum nächsten Aufzug. Balkon größer als bei Costa und durch Schiebetür (statt klassischer Klapp-Glastür) gut nutzbar. Mobiliar teils mit Abnutzungsspuren. Nette und gründliche Kabinen-Stewardess.
Wunderbare Vielfalt der Drinks mit angemessenen Preisen. Wer Cola, Sprite und Co. literweise vertilgt, sollte sich ein Soda-Fontaine-Package gönnen. Essen: Oberste Mittelklasse. Wer Spitzenküche will muss einen Sternekoch an Land aufsuchen ....
Die Shows haben teils Broadway-Niveau...
Kinderbetreuung nicht genutzt - jedoch umfangreiche Angebote. Besonders clevere Idee für Eltern: Family Dining; die Kinder werden schnell abgefüttert und von Betreuungspersonal am Eingang des Restaurants abgeholt, so dass die Eltern in Ruhe das Abendessen genießen können.
Perfekte, effiziente und schnelle Abwicklung!
50
Formal
Classical & elegant
very good