Wir sind für Sie da.
Es war eine schöne Reise mit einem 4-Sterne Schiff, ich würde aber neuere Schiffe vorziehen. Man merkt bei einem Schiff, doch recht bald das Alter. Leider sind die Routen der neueren Schiffe von Costa: Mittelmeer und Nordeuropa
Von Fort Lauderdale ging es nach Key West, dann nach San Juan, St. Thomas, St. Maarten, Antigua. Danach waren wir 5 Tage auf See. Die erste Station in Europa war Funchal, dann Malaga und Ende der Kreuzfahrt war in Genua. Die meisten Inseln in der Karibik kannten wir schon von anderen Kreuzfahrten. Zwischenzeitlich hat sich dort der Tourismus so ausgebreitet, es wimmelt von Juwelieren und Parfümerien. Funchal und Malaga hat uns am besten gefallen, da wir dort noch nicht waren.
Wir haben die Landausflüge teilweise auf eigene Faust organisiert. Wenn man sich ein Taxi mietet, kann man für wenig Geld dorthin gefahren werde, wo es nicht von Touristen wimmelt. Das setzt natürlich auch etwas Sprachkenntnise voraus. Lediglich in Funchal haben wir den von Costa organisierten Ausflug gebucht. Das Preis-Leistungsverhältnis für diesen Ausflug war befriedigend, hätte man auch auf eigene Faust machen können.
Die Costa Mediterranea Baujahr 2003 hat insgesamt 12 Decks. Es ist ein schönes gepflegtes Schiff- Es wird viel geputzt und ist daher sehr sauber. Es gibt mehrere Pools und Wirlpools. Da bei unserer Reise viele Deutsche an Bord waren, wurden schon ganz früh morgens die Liegen mit Handtüchern belegt. Gegen 11.00 Uhr hatte man wenig Chancen eine Liege in der Sonne zu bekommen. Internet-Cafe war vorhanden, wurde aber von uns nicht genutzt. In den Boutiquen haben wir nichts gekauft, es trifft nicht unseren Geschmack, eher etwas für Amerikaner. Die Gäste kamen aus USA, Deutschland. Frankreich und der überwiegende Teil aus Italien.
Wir hatten die Grand-Suite Nr. 7196 mit Balkon. Die Suite bestand aus einem großen Bad mit Whirlpool, Ankleide- Frisierzimmer und großen Wohn- und Schlafbereich. Der Balkon war sehr groß, es waren 2 Liegen und ein Tisch vorhanden. Die Klimaanlage war individuell einstellbar TV und Safe war vorhanden. Außerdem waren noch 2 Bademäntel vorhanden. Die Kabine wurde regelmäßig gründlich geputzt, an der Sauberkeit war nichts auszusetzen. Obwohl viele Italiener an Bord waren, war es auch nachts nicht laut. Man konnte lediglich nachts das Vibrieren der Maschinen bemerken. Das haben wir noch niemals auf anderen Schiffen bemerkt.
Wir hatten abends die 2. Sitzung im Hauptrestaurant gewählt. Das Essen war für ein 4-Sterne-Schiff in Ordnung. Wenn man jedoch schon auf amerikanischen 5-Sterne-Schiffen war, merkt man den Unterschied schon. Die Speisekarte wurde uns auf Wunsch in deutscher Sprache gebracht. Auf Deck 9 war das Selbstbedienungserstaurant Perla, wo wir morgens und mittags gegessen. haben. Dort war die Hölle lös, zu Stoßzeiten bekam man keinen Platz. Außerdem konnte man dort nur von Plastikgeschirr essen, was wir noch auf keinem Schiff erlebt haben.
Die Vorstellungen im Theater Osiris waren sehr gut es war nichts auszusetzen. Sehr vielfältiges Programm. Die Erklärungen wurden teilweise auch ins deutsche übersetzt. Wir sind keine Casinobesucher, dort waren fast nur Amerikaner.
Der Fitnessraum war groß genug ordentlich ausgerüstet. Dort war sogar ein kleiner Whirlpool vorhanden. Die Joggingstrecke war in Ordnung, haben wir jeden morgen benutzt. Die Wellnessbereiche wurden von uns nicht genutzt, da zu teuer. Der Poolbereich war in Ordnung, es waren 3 Pools und 4 Whirlpools vorhanden.
Der Check-in in Fort Lauderdale war erstklassig. Aber die Suiten haben Priority. Unsere Koffer waren superschnell in unserer Suite. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals war auf dem ganzen Schiff zu spüren. Es war wenig deutschsprechendes Personal an Bord, lediglich 2 Hostessen mit Deutschkenntnissen, haben wir jedoch auch nicht anders erwartet. Check-out war schnell. Die Rückreise erfolgt per Flug. Leider wurden wir von Genua nach Mailand mit dem Bus gefahren, was wir nicht so schön fanden.
50
Sporty elegant
Loose & casual
okay
Bei der Reisezeit Transatlantik im Frühjahr muß man auch mal damit rechnen, daß es nicht mehr so warm ist, wenn man sich Europa nähert. Ohne Jogginganzug und Decke konne man dann nicht mehr an Deck liegen, da es sehr windig war. Da die Telefonkosten an Bord sehr teuer sind, haben wir nur in den einzelnen Häfen mit dem Handy telefoniert.