Wir sind für Sie da.
Nie, nie wieder Costa, nie, nie wieder Costa Pacific, nie, nie wieder Elbflorenz Ausf. Bericht: Da meine Ehefrau ihren Personalausweis vergessen hatte, war die Bundespolizei in Kiel nach Vorlage der Kopie eines noch gültigen Reisepasses bereit, ein Personalersatzpapier auszustellen. Dies lehnte der Kapitän ab. Weitere Angebote (z.B. Nachsendung des Personalausweises nach Göteborg oder Dover wurden ebenfalls abgelehnt). Auch unser Versprechen, bis zum Eintreffen gültiger Personalpapiere nicht von Bord zu gehen, wurden abgeschmettert. Man ließ uns ganz einfach, ohne jede Betreuung, in Kiel stehen. Weder vom Personal der Costa noch von Elbflorenz war man uns in Kiel in irgendeiner Form behilflich. Auch die wiederholte Aussage der Bundespolizei, dass alle EU Staaten verbindlich ausgestellte Passersatzpapiere anzuerkennen hätten, half nicht weiter. Eine Aussage, die nachträglich von der Bundespolizeidirektion bestätigt wurde. Man jagte uns wie Hunde, ohne jeden Kommentar und ohne jede Hilfe, einfach vom Hof. Nach einer Hüft OP und im Alter von fast 70 Jahren, waren wir absolut auf uns selbst gestellt. Eine Taxe bis zum Bhf Kiel stand nicht zur Verfügung. D.h., wir mussten zu Fuß mit all unserem Gepäck zum Bahnhof gehen. Dort war die Suche nach einer Verbindung von Kiel Richtung Aachen sehr schwierig. Dennoch gelang es uns nach vielem hin und her mit der DB von Kiel über Hannover und Düsseldorf von ca. 19:00 bis 04:00 Uhr des nächsten Tages, nach Hause zu kommen. Wie beschwerlich das Umsteigen mit dem Gepäck in meinem Zustand war, ist einfach unvorstellbar. Darüber hinaus entstanden Zusatzkosten von rund 300€. Nachdem ich mich am Samstagvormittag tel. mit ihnen und mit Elbflorenz in Verbindung gesetzt hatte, wurde vereinbart, dass wir in Dover wieder zusteigen konnten. Dies hatten wir auch schon in Kiel deutlich gemacht. Die Reise nach Dover war eine Katastrophe. 13 Stunden mit einem drittklassigen Bus war die einzige Möglichkeit, am Montag rechtzeitig in Dover zu sein. In Dover angekommen, war wieder kein Taxi zu erreichen (diese befanden sich, wie wir später feststellten alle am Schiff). Deshalb mussten wir rd. 4 km mit allem Gepäck zu Fuß zum Schiff gehen. Dort angekommen hatte man uns, obwohl zugesagt, nicht wieder neu gemeldet. D.h., wir waren nicht vorhanden. Nach einem längeren Prozedere fanden wir eine freundliche Frau, die uns beim erneuten Einchecken weiterhalf. Hierbei tauchte wieder die Angestellte der Costa auf, die uns in Kiel vom Schiff verwiesen hatte. Nach längerer Dauer kamen wir endlich auf unser Schiff und in die gebuchte Kabine. Diese Reise verursachte gleichfalls Kosten von ca. 300€. Unter diesen unmenschlichen und unmöglichen Umständen, war die Restreise schwer belastet. Göteborg und Dover konnten nicht besucht werden, die meisten von uns gewünschten Reisen waren bereits ausgebucht. Die erst Tischzeit konnten wir nur mit großer Mühe erreichen. Darüber hinaus zeigte und eine kanadische Mitreisende am Frühstückstisch eine Bettwanze, die sie in ihrer Kabine vorgefunden hatte. Die Behandlung dieses Problems seitens der Costa war einfach nur peinlich und zutiefst unverständlich. Seit diesem Zeitpunkt haben wir regelmäßig unsere Kabine nach Wanzen abgesucht. Auch beim Auschecken traten wieder massive Probleme. Wir standen nicht auf der Check-out Liste. Vielleicht kann man sich vorstellen, welche Stimmung bei mir und meiner Gattin aufschlug. Ein Kontakt zwischen Costa und ihnen war offensichtlich in unserer Angelegenheit bis dahin nie zustande gekommen. Wir waren einfach nicht vorhanden. Nach vielem Hin und Her gelang es uns dann doch noch in den Bus Richtung Heimat zu gelangen. Die Dame vor Ort war natürlich an diesem Versagen unschuldig. Man hatte uns einfach nicht gemeldet. Durch den Verlust an der Reise selbst, sowie an zusätzlichen Kosten sind rd. 1000€ entstanden. Über den wahnsinnigen Ärger, die Ängste sowie über die körperliche Anstrengung kann sich nur jemand ein Bild machen, der dies mitgemacht hat. Auch bei einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Costa kam es zu keinerlei Entgegenkommen der Costa. Die Konsequenz wird sein: niemals mehr Costa, niemals mehr Elbflorenz. Ein Gerichtsverfahren werden ich vorprüfen lassen und alle zur Verfügung stehen Medien, einschließlich der entsprechenden Profile des öffentl. rechtl. Fernsehens und ausgewählter Privatsender, beabsichtige ich von diesem Horrortrip zu unterrichten. Das alles lässt sich nur mit dem Satz treffend zusammenfassen: So geht man nicht mit Kunden/Menschen um. Ein Horrortrip mit Wanzen.
Sehr mittelmäßig. Außer Mickibudo alle weiteren Angebote enotm teuer.
Alle Angebote waren überteuert
60
Sporty elegant
Family & fun
poor